Freitag, 1. Februar 2013

Schwinger

So ist das eben, diese Choreo macht gute Laune, und das trotz theoretisch krank und praktisch ignorant.

Der Wettermann im Fernsehen teilte mir und dem Rest der Fernsehgucker gerade mit, dass es glatt wird und dass dies zu Glätte führen kann, vereinzelt. Nicht doch, wer hätte das gedacht....Am Ende behauptet noch jemand, Regen führt zu Nässe, aber wir wollen ja nicht wild spekulieren. Couchpflicht ist doof und wird auf der Stelle wieder abgeschafft.

Während ich so versuche, die Entwicklungsstufen nach Kohlberg in meinen kranken Kopf zu stopfen, komme ich mir vor, als wäre ich auf der untersten Stufe stehen geblieben....also so ungefähr beim Sprechen lernen und machen was die Bezugspersonen wollen. Wenigstens etwas. Dieses ganze höhere Moral erreichen Zeugs ist etwas befremdlich und unhandlich. Fest steht zumindest, dass alles sich irgendwie irgendwohin entwickelt und sich eh niemand dagegen wehren kann. Nur, um das nochmals festzuhalten: Niemand kann was für seine soziale Prägung und diese die ersten Jahre auch nicht beeinflussen. Sprechweise eingeschlossen. So, das musste nochmal dringend betont werden.

Die schönste E-Gitarre der Welt ist in meinen Beitz übergegangen und ich glaube, meine Nachbarn lieben mich immer mehr. Zumindest klappt der Fraggle Rock schon ganz gut und was das Wichtigste ist: sie steht mir ;)


Mittwoch, 9. Januar 2013

Start wearing purple

Dass Paranüsse paranoid sind ist paranormal, weil Paranüsse gefälligst richtig zu ticken haben, nicht dass da noch menschliche Parallelen entstehen. Das musste mal gesagt werden. Außerdem wollte ich wissen, wieviel mal "para" so in einen Satz passt.
Das Diskutier ist ein Tier, was keiner mag und der große Bruder vom Argumentier, während das Salutier ein sehr höfliches Tier ist. Ja, ich drücke mich gerade vorm Lernen. Morgen ist auch noch ein Tag.

Übrigens schreibt Zoran Drvenkar nach wie vor atemberaubend. " Der letzte Engel" ist zur Hälfte alle trotz eigentlich keine Zeit. Diese Bücher leg ich einfach nur unter Zwang weg, bevor sie alle sind. Ist ja auch noch gaaanz lange bis zu den Klausuren.

Womit wir bei Zielen wären. Ziele sind toll, dann hat die vor sich hin Existiererei  einen Sinn...eben ein Ziel, wie scharfsinnig. Aber irgendwann ist ja auch mal gut. Dieses ewige " Du könntest ja auch". Klar, aber das ist nun mal mein Leben. So. Jetzt. Und nicht könntewolltehätte.und wenn ich ehrlich bin geht es mir ziemlich gut damit. Im Zweifelsfall wird einfach n lila Laden aufgemacht und gut ist. Dreht sich sowieso alles um Alliterationen.

Sonntag, 6. Januar 2013

Supertheory of Supereverything

So, neues Jahr..fühlt sich an wie immer aber wird schon werden. Schließlich soll sich in diesem Jahr so einiges tun. Mal gucken.
Die Stadt wartet auf den Winter und der Winter will nicht, also grau grau grau mit Schwedenregen, also, Niesel und Wind. Wenn das mal nicht n superklassepsitzenjahresanfangsenergiewetter ist weiß ich auch nicht.
Immerhin kam der Jahreswechsel mit einer angenehmen Feier bist morgens um 5 und ohne Katatstrophen. Soll ja immer das Positive betont werden.

Weihnachten wurde erfolgreich verbracht und vorweihnachtliches Eisblatt vom eigentlichen Blatt ziehen können war schon ziemlich klasse...und die Gesellschaft dabei erst ;) Ganz viel Daumendrücken Richtung Stuttgart an dieser Stelle.

Schal wurde letztes Jahr noch fertig und Studium läuft, obwohl noch nicht klar ist, wie 's weiter geht, weil die Bürokratie mir mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber das Jahr liegt ja quasi noch in den Windeln und alles wird gut irgendwann bald dann.
Mir fällt mal wieder auf, dass mir Historisches nicht so recht in den Kopf will und die hier und jetzt Anpacksachen doch interessanter sind, aber ohne Fundament geht es nun mal nicht.

Bis März zumindest heißt das Motto " Wird schon" dicht gefolgt von "don't panic" bekanntlich in pinker Leuchtschrift. Außerdem ist ja längst bekannnt, dass nicht die Prüfung die eigentliche Prüfung ist, sondern die Fähigkeit, sich korrekt dafür anzumelden.

Wenn es also früher alles besser war, muss heute auch alles gut sein, denn sonst kann ja zukünftig niemand mehr behaupten, das früher, also jetzt, alles besser war und es ist doch tröstlich zu wissen, dass es eh nur noch bergab geht, vorausgesetzt, früher war wirklich alles besser.

Belehrung
Mehr oder weniger, mein lieber Knabe,
Sind schließlich alle Menschenworte Schwindel,
Verhältnismäßig sind wir in der Windel
Am ehrlichsten, und später dann im Grabe.

Dann legen wir uns zu den Vätern nieder,
Sind endlich weise und voll kühler Klarheit,
Mit blanken Knochen klappern wir die Wahrheit,
Und mancher lög und lebte lieber wieder.


Hermann Hesse


Montag, 17. Dezember 2012

Nothing 's sweet about me

Es vorweihnachtet. Extrem. Eigentlich waren wir gut in der Zeit mit Geschenken und Orga und dem ganzen Kram. Eigentlich. Jetzt sind irgendwie die Tage alle, an denen es möglich wäre, stressfrei die Reste zu erledigen und es fehlt immer noch die Hälfte. Also alles wie immer und wie immer klappt das schon alles wird gut.
Das nächste jahr wird sowieso viel besser als das letzte, genau wie letztes Jahr...nun ja. Zumindest gibt es wieder Ziele und Erstrebenswertes. Wir werden es erleben. Nun, falls wir den 22.12. erleben. Weltuntergang und so weiter.

Wir haben gelernt, dass das Wörtchen "klippo" selbst manchen Urberlinern unbekannt ist und diese Tatsache nichts daran ändert, dass eine Runde Realitätsklippo mal wieder dringend nötig ist....well, enjoy....




Weltenflüchter

Er lebte allein und wollte es eigentlich auch nicht anders. Sein kleiner Süßwarenladen genügte, um ihn zu versorgen und er liebte seine Arbeit, weil sie ruhig war.
Von Zeit zu Zeit  experimentierte er mit neuen Rezepten, um sein Pralinensortiment zu erweitern. Dieser Teil seiner Arbeit gefiel ihm besonders.
Allein mit den Gewürzen und Geschmäckern dieser Welt erschuf er neue Geschmäcker in alter Gestalt, um Menschen zu erfreuen, die er nicht kannte, um ihre und natürlich zuerst seine Zunge auf Reisen zu schicken. Nicht nur die Zunge, auch die Nase, mit verführerischen Düften von fremden Ländern und versteckten Aromen, und die Augen, mit wie Rosenblätter geformten Schokotäfelchen oder  kleinen, verschnörkelten Pralinentürmchen.
Wenn er dort in seiner Schokoladenküche stand und experimentierte, ging er auf Reisen. Meist inspirierte ihn ein Buch, eine eben gelesene Geschichte, ein Satz, ein Gedanke der nicht zu Ende gedacht war.
Er las viel, seine kleine Wohnung über dem Süßwarenladen war überfüllt mit Büchern, alten und neuen. Das, was ihm diese Bücher gaben, gab er den Menschen in Form von Süßwaren zurück. Träume, Sehnsüchte, unerfüllte Wünsche.... all das steckte in seinen kleinen essbaren Kunstwerken. Deshalb kamen die Menschen zu ihm, sie wussten, was es hier zu kaufen gab, waren keine gewöhnlichen Pralinen.
Weil er auf Reisen ging, wenn er sie machte.
Das war sein Geheimnis. Er mochte die Welt nicht, wie sie war. Mit so viel Dingen, die er nicht verstand, mit soviel Leid und Schmerz.
Deshalb machte er Schokolade, und zwar genau so, wie er sie eben machte.
Eine Prise Zimt ließ ihn die Augen schließen und er fand sich in einem orientalischen Märchenschloss wieder, umgeben von rotem Samt und silberner Seide, in einer Bibliothek so groß, dass er nicht sehen konnte, wo sie endete. Der ganze Boden war bedeckt von roten Samtkissen und silberne Seidendecken, die zum liegen und lesen einluden. Es roch nach Zimt und Muskat, nach Wissen, Weisheit und Neugier.
Der herbe Duft von Wissensdurst und Wünschen erinnerte ihn an Walnuss. Er ging zu einem der vielen dunklen Holzregale und nahm sich ein in weiches weißes Leder gebundenes Buch, in dem er zu lesen begann.
Er las von einer schönen Prinzessin, die einem gemeinen König versprochen war, eine alte Geschichte, die schon oft erzählt wurde, und doch immer wieder anders war. Er las von Flaschengeistern und unerfüllten Wünschen, von Liebe und von Sehnsucht.
Dann fand er sich in seiner Schokoladenküche wieder und begann, eine herbsüße Walnusspraline zu machen, die er mit einer leichten Note von Muskat und Zimt versah.
Als er sie kostete, war er der arme Prinz, der die schöne Prinzessin vor dem gemeinen König beschützte und ihr ewige Liebe versprach. Als der Muskat seine Zunge berührte, tanzte er mit ihr durch die Sternennacht.
Am nächsten Morgen schloss er seinen Laden auf, ruhig und freundlich wie immer. Und er bot seine neue Praline als Kostprobe an.
Ein kleines Mädchen betrat seinen Laden, er hatte es nie zuvor gesehen. Ihre großen Augen erfassten jedes Detail seines Ladens und blieben an ihm haften. Er fühlte sich durchschaut von diesen großen Kinderaugen.

„Nimm mich mit, wenn du neue Schokolade machst“, sagte sie. Er sah sie an. Sie hatte keine Scheu. „Ich mache meine Schokolade nachts. Das wird deinen Eltern nicht gefallen, wenn du in der Nacht weg bist.“  Sie lächelte ihn nur an. „Ich habe keine Eltern, niemand vermisst mich in der Nacht.“
Dem alten einsamen Weltenflüchter wurde warm ums Herz. Warum sollte er das Mädchen nicht bei sich behalten? Eine Nacht, was konnte das schon schaden? Er begann zu lächeln. Ein einsames kleines Mädchen und ein einsamer alter Mann, wie in einer der Geschichten aus seinen Büchern. Warum also nicht?
 „Wie heißt du, Kleine? Wenn du bei mir bleiben willst, muss ich doch wissen, wie ich dich rufen soll.“  Sie lächelte ihn glücklich an. „ Sie rufen mich Luna, weil ich immer in der Nacht herumwandere wie der Mond. Wie meine Eltern mich genannt haben weiß ich nicht.“
„Dann also Luna. Wir werden heute Nacht Schokolade machen und Geschichten erleben. Aber erstmal müssen wir die Schokolade, die schon da ist, verkaufen. Probier mal, was ich letzte Nacht gemacht habe.“
Luna probierte die Walnusspraline und schloss ihre großen, seltsamen Kinderaugen. Als sie sie wieder öffnete, strahlte sie. „War es schön, mit der unglücklichen Prinzessin zu tanzen?“ Er sah sie verblüfft an. „Woher weißt du das?“
„Weil die Geschichte in deiner Schokolade steckt. Darum bin ich hergekommen.“
Er beschloss, aufzuhören, sich zu wundern.
So verkauften sie den ganzen Tag zusammen Süßwaren. Wenn der Laden leer war, lasen sie in einem großen, alten Märchenbuch.
Dann war es endlich Zeit, den Laden zu schließen und sie konnten beginnen, Schokolade zu machen.
Der Weltenflüchter zeigte Luna alles, was er über Schokolade und ihre Zutaten wusste.
Es bleib nicht bei dieser einen Nacht, denn Luna blieb bei dem alten Weltenflüchter.
Seitdem fliehen sie Nacht für Nacht gemeinsam in ferne Welten.



Dienstag, 11. Dezember 2012

In meiner Mitte

Es gab in den letzten Tagen irgend einen Knackpunkt, keinen bewussten aber er war da und nun bin ich bei mir. Ich finde keine bessere Bezeichnung dafür. Es gibt wieder Ziele, solche, auf die ich auch hin arbeiten kann und die ich beeinflussen kann. Kleine und große, private und berufliche. langsam kommt Struktur und Sinn in unser Dasein, fühlt sich gut an.

Christoph Schlingensief ist übrigens toll, also, was er ansonsten gemacht hat kann ich nicht beurteilen, "Ich weiß ich war's" ist toll. Ich mag seine Art zu denken, die Gedankensprünge, die Art, die Dinge zu betrachten. das Verwischen der Grenzen zwischen Wirklichkeit und Kunst oder vielmehr das darauf Hermutrampeln, sowie das beständige Augenzwinkern dabei. Macht Spaß.

Vielleicht wird der Schal diesen Winter noch fertig....oder wenigstens eine Geschichte, oder sogar beides.
Wir genießen den Schnee und den Winter und Einmummeln und warme Getränke und Kerzenlicht.
Was soll das eigentlich mit den Hirschen? Dieses Jahr sind überall Hirsche...waren das nicht Rentiere, die mit dem Weihnachtsmann, ja klar, das sind auch Hirsche, aber trotzdem. Im Moment ist die Versuchung, ein Hallerli zu flöten und gute Jagd zu wünschen ziemlich groß in der Weihnachtsdekoabteilung.

Schneeeeeeeeeeeeeeee, Schnee,Schnee,Schnee,Schneeeeeeeeee!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Shake it out

Nachdem mich die Heimatstadt mit Schnee empfangen hat wurde mit neuer Motivation nur wenige Stunden später bei der Arbeit angefangen.
Folgende Bilanz wurde gezogen: Wir haben keine Lust mehr, uns anzupassen, wer leise kann, kann auch laut. mal sehen, ob es was nützt, jedenfalls mir schon. Schluß mit Reinfressen.



Die Insel war wie zu erwarten wundervoll, mit Sonne, Dünen und 23° warmen Atlantikwasser. Entgegen anderer Aussagen haben wir sogar wieder Farbe bekommen. Von Kalk direkt zu Kohle geht halt nicht. Hauptsache nicht verbrannt. Höhlenwohnung kommt allerdings nicht infrage, trotz Wegfallen von Fensterputzen. Fensterputzen ist gar nicht so schlimm im Vergleich...

Jetzt kann meinetwegen Weihnachten werden, auch wenn nach wie vor noch nicht klar ist, ob und wann das gefeiert werden darf.Naja, wenigstens wenn dann mit wem ist klar. Muss ja auch nicht immer alles geplant sein, wer braucht schon Termine...nein, das macht mich überhaupt nicht zappelig. Zen.Zen.Zen.


Donnerstag, 15. November 2012

Shades of truth

Ich habe in dieser Woche einige Dinge gelernt. Allen voran, dass sich mein Umfeld beharrlich weigert, sich meiner Realität anzupassen. Einfach nur leben und leben lassen wären auch eine verlockende Alternative. Irgendwann finde ich noch heraus, welcher Teil von "jetzt nicht" die Aufforderung jetzt doch zu sprechen nur schneller und mit dem Zusatz " ich wollte nur sagen, dass..." enthält.
Es wurde von meiner Nachbarschaft der Versuch unternommen, mir beizubringen, wie man in Kosmetik denkt. Zusammenfassend ist die Voraussetzung, gar nicht zu denken, sich dabei aber für unglaublich schlau zu halten. Das Ganze dann multipliziert mit Rouge geteilt durch Grundierung hoch Finish minus Lippgloss oder so ähnlich. Wieder eine Person mehr, die sich herausnimmt, an meinem Äußeren herumzupfuschen zu wollen. Danke, nein danke.

Im Übrigen sind IT-konforme Kaffeebecher ein wenig wie Schnabeltassen und kleckern deutlich mehr als ganz normale Tassen, aber die könnten ja umkippen und dann geht mit Sicherheit die Welt unter oder die Firma pleite oder beides.

Bei unseren Studien begegnen uns alte Bekannte, ist ja auch kein Wunder beim Thema Kommunikation. Watzlawick und Searle meinen immer noch das gleiche und nicht kommunizieren ist bekanntlich unmöglich, egal, ob diese nun als Sprechakt oder als menschliches Verhalten genrell betrachtet wird. Parallel  gibt es zu durchlaufende Entwicklungsstufen, aus denen dann ein gesellschaftsfähiger Mensch entstehen soll, der dan am Ende auch kein Subjekt mehr ist, sondern Mensch sein darf.
Häkeln ist beruhigend, wenn amn den Bogen raus hat und hilft, so eben in den Schädel studiertes sacken zu lassen. Während ich das so schreibe komme ich mir wie ne Omi mit Dutt und Ohrensessel vor. lern was Anständiges, Kind, dann kannst du deine Kleider zur Not selber fertigen. In der heutigen Zeit! Hauptsache lila.

Bald, bald bald geht es ab in die Sonne. Nur noch zwei mal arbeiten. Sonne gibt es ja hier auch, aber eben nicht mehr die warme, sonder die kalte klare Wintersonne. Ein Weilchen weg wird herbeigesehnt.

See you soon, folks...

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Nobody listenes

Um die Idee zu haben, dass wir alle aus einer pränatalen Ideenwelt entsprungen sind, potentiell alles wissen und uns nur an die Idee dazu erinnern müssen ist schon hart. Oder drogenbedingt. ich bin mir noch nicht sicher. Zumindest ist das Höhlengleichnis ne coole Sache und Platon darf das.

Die Aussicht auf zwei Tage Sport-und Schwitzverbot aus medizinischen Gründen macht mich zappelig und lässt mich dankbar sein, dass heute abend wenigstens nochmal Training ist. Vielleicht, ganz vielleicht lassen sich diese zwei Tage ja irgendwie austricksen, mal gucken.

Im Übrigen genieße ich gerade meinen Weihnachtsurlaub und freue mich auf ein drittes Jahr ohne Weihnachten in Ruhe. Wir schaffen das schon, wie immer. Dieser jetzige Urlaub geht jedenfalls drauf für Arztdinge erledingen und Uni vorantreiben, damit die nicht mit in die Dünen muss. Hoffentlich klappt wenigstens ein Wiedersehen mit Frühstück doch auch... Irgendwie sind 5 Tage Urlaub viel weniger als 5 Tage Arbeit.
"Ich weiß, ich war's" ist in meinen Besitz übergegangen und wir sind gespannt, haben uns aber noch nicht ran getraut, weil sonst eventuell Uni wieder schnuppe ist und so lesen viel interessanter.










Freitag, 12. Oktober 2012

Big girls don't cry

Endlich gibt es wieder Licht und Aussicht dank Fensterplatz. Wir sind entzückt. Zudem ist Spotify toll, wir wollen ja keine Werbung machen. Musik, baby, sooo viel Musik....

Studieren nebenher gestaltet sich weiterhin ganz angenehm, wobei mein Körper mir schon ne Weile sagt, dass ne Pause ganz gut wäre. Aber was soll's. Jetzt ist Wochenende, ein wirkliches, echtes und alles wird gut, wie immer. Neben dieser ganzen Arbeiterei und Leserei ist ständig Abend und wird immer wieder alles mögliche auf morgen verschoben, da ist dann natürlich schon wieder Abend. Nein, ich hab euch nicht vergessen, Mädels, ganz im Gegenteil. ich melde mich bald. Morgen oder so ;)

Nachdem die Sternentagebücher alle sind habe ich mal wieder Dickens am Wickel, tale of two cities, und weiss jetzt wieder, warum ich ihn mochte. Alles fügt sich zusammen, die Geschichten sind immer rund, was von Zeit zu Zeit echt angenehm ist.
nun ist der Sommer also endgültig vorbei und Herbst, der schon ein bißchen wintert. macht aber nix, es gibt ja Kerzen und Tee und Jacken mit Futter. Einkuscheln ist auch was Schönes.Außerdem haben Pantoffeltierchen immer warme Füße. Das muss ab und an mal gesagt werden, nachdem die Sache mit den blauen Ampeln geklärt ist. Einfach das Gelb wegdenken. Die Welt ist sowieso im Zweifelsfall lila.

Nachdem wir gerade gelernt haben, was Platon, Sokrates, Kant und Rousseau mit Bildung und Erziehung zu tun haben und wieviele metaphorische Betrachtungsweisen für Erziehung es so gibt ( der Gärtner, der Schiedsrichter, der Aufklärer.....) fühlen wir uns total schlau und bekommen sicher bald den perfekten Job. Zumindest darf mal wieder in anderen Bahnen gedacht werden und für ne eigene Meinung weiß ich noch zu wenig zu dem Thema. Mal schauen, zumindest langweilt es bisher nicht und obwohl mein Umfeld den Sinn eines weiteren Studiums bezweifelt wird das jetzt gemacht. So. Der Sinn ist mir eh recht wurscht. Der Weg ist das Ziel blablabla.
Lasst euch bloß nicht verbiegen....

Dienstag, 25. September 2012

Still counting

Vergangene Erfahrungen bilden den Horizont für die Bedeutung neuer Erfahrungen - so einfach, so klar und so schwer zu begreifen oder gar umzusetzen. Wie sagte Brecht doch so nett: einfach ist schön - aber schwer.

Somit liegt auf der Hand, warum sich mit der Vergangenheit auseinander gesetzt werden muss, um bei den aktuellen Erfahrungen ankommen zu können, auch wenn mir die guten Schluckauferinneriungen nicht immer in den Kram passen. Jaja, das ist die einzige Waffe, die die kleinen Spatzen haben, möglichst unsichtbar sein. Was so ein kleiner Gedanke auslösen kann....


Counting all the assholes in the room, well I'm definetly not alone ( Volbeat), um auf den Titel zu kommen.

Es ist sehr einfach, alle anderen scheiße zu finden und sich somit besser zu fühlen. Schwierig wird's bei Teil zwei. Entschuldigung, wir haben gerade unsere selbstreflexive "es wird Herbst und wir sind gloomy"- Phase. Hinzu kommt, dass sich die Denkhilfe da oben dank Uniunterlanne wieder bewegt. Also ist auch wieder mehr los, obwohl weniger Platz ist.
Cool, mein Hirn ist eine Stadt zur rush hour. Drängeln, obwohl 's voll ist. Es lebe die gute alte Bildassoziation.
Manchmal habe ich wirklich ehrlich echt keine Lust mehr, mir diesen ganzen Kram anzuhören. Ja, jeder ist sich selbst der tollste. Aber wer am lautesten bellt, hat am meisten zu verbergen. Nicht laut sagen.

Nun, Konsenz dieser verkopften Anwandlung hier ist, dass wir eingesehen haben, dass wir uns nicht gegen unseren Horizont wehren können, sondern diesen akzeptieren, berücksichtigen und einbinden müssen. Vor allem erstmal zulassen. Aber wir schaffen das, wir sind ja schon groß. Außerdem ist das Leben viel zu schade, um es nicht zu genießen. So. Genug Geschwafel für heute.


Take care....

Mittwoch, 19. September 2012

Farmer John

Unser mexikanische Besuch wurde erfolgreich bespaßt, gefüttert, abgefüllt und durch Kreuzberg geschleift. Wir denken, es hat ihm trotzdem gefallenund wurde nach sieben Jahren auch wirklich mal wieder Zeit. Die Laugenbrezeln aus dem Ofen schienen zumindest anzukommen.
Jedenfalls ist der richtige, echte aus Mexiko für uns importierte Tequila eine ganz andere Nummer als das Sierre-Gepansche, was hierzulande verkauft wird.

J.D. Mc Pherson rockte Samstag den roten Soalon und wir fanden es richtig gut...als es nach drei Stunden dann doch mal anfing. In der Zwischenzeit wurde allerdings aus dem Salon ne Sauna und alle zunhemend besoffener und/ oder misslauniger. Hinzu kamen wirklich schlechte Lautspreecher für die Konservenmusik im Vorfeld, die mich dazu veranlassten, jede Pause zwischen den Songs herbeizusehen.
Es ist nach wie vor das beste an Konzerten zu sehen, wie sehr Menschen lieben, was sie tun und auch beim x-ten Auftritt die Bude rocken.

Fernuniunterlagen wurden erfolgreich erjagt. Die Kosmetikladendame wollte diese nicht hergeben, da sie selbstredend nur zum Arbeiten da ist, also genau dann, wenn der Rest der Bevölkerung das auch tut und nicht zuhause pakete auslösen kann. Zum Glück gibt es Spätschichten. Jetzt kann es also los gehen mit der Lernerei. Mal wieder, anscheinend kann ich nicht anders.Wobei ich denke, dass ich mir das wissenschaftliche Arbeiten  nicht erneut beibringen lassen muss, aber es gehört halt dazu.

Die letzten Sommerzuckungen werden so gut wie möglich genossen und so langsam, ganz langsam wird sich um die Planung für nächstes Frühjahr gekümmert...aber davor ist noch ganz viel Sonne und es wird noch viel Wasser die Spree hinabfließen, um es mal mit Omaweisheit zu sagen.

Before we meet again

 Meine Klasse ist toll, mein Leben ist voll, so richtig voll, so, dass ich im Prinzip nur reagiere. Aber das ist ok, ich bin zufrieden, da, ...