Am selben Tag im Supermarkt an der Kasse nach dem Ausweis gefragt zu werden wegen einer Flasche Wodka und in der Apotheke eine Probe Antifalten-Creme geschenkt zu bekommen verursacht Anflüge von Persönlichkeitsspaltung...Modell früh gefalteter Teenager.
Ansonsten gibts auch endlich Veränderungen, wenn alles gut geht. Zumindest werde ich vom Telefon weg kommen. Es gibt zwar noch nichts Offizielles, aber wir freuen uns trotzdem schon mal und zählen die verbleibenden Stunden in der alten Position. Ich würde so gern wieder denken bei der Arbeit.
Jetzt ist endlich, endlich, endlich ( hab ich schon endlich gesagt?) ein freies Wochenende, was heute mit endlich (ha, schon wieder, Wortschatzreduktion für alle!) mal wieder sporteln begangen wurde, weil auch endlich (jaa, ich hör gleich auf damit) die blöde Erkältung einigermaßen weg ist. Wir wollen ganz viel Ruhe, neue Musik, Sonne, Balkonentwinterung, ordentlich kochen und ganz viel Zweisamkeit. Bitte alles auf einmal, kann mich für keine Reihenfolge entscheiden.
Lächeln und winken, Männer!
Samstag, 19. März 2011
Samstag, 12. März 2011
Do you care
Und es wird doch Frühling und es gibt doch wieder Pollen, aber egal, Hauptsache Licht und Sonne und gute Laune. An letzterem wird fleißig gearbeitet. Es kündigen sich ja auch einige Veränderungen an, zumindest meine Erlösung vom Dauerquatschen scheint greifbar.
Aber immer ruhig, Brauner und erstmal abwarten. Passt ja zum Frühling, ein wenig aussäen, mal sehen, ob ich ernten werde.ich habe mich vom jetzigen Job ein wenig zu sehr reduzieren lassen, ich war schon fast selbst davon überzeugt, einfach nicht reinzupassen und zwar nicht mal bei einem einfachen Job und also nirgends. Inzwischen hab ich erkannt, das ich nicht das Problem an der Sache bin, sondern dass wir einfach nicht zusammenpassen. Also: Veränderung. So schnell wie möglich, bevor ich wirklich zu der Person mutiere, die da erwünscht ist. Gruselige Vorstellung.
Deerweil bin ich gerade begeistert von Zoran Drvenkar, also, Autor. Zum abschalten und spannend unterhalten werdenfunktioniert er gerade ganz gut. In "Du" hat er jedenfalls super Charaktere beschrieben und es gab sogar mal eine Wendung, die mich überrascht hat...naja, nicht ganz, aber zumindest ein wenig, weil ich dachte, er traut sich nicht."Sorry" hab ich noch nicht gelesen, ja ich weiß, falsche Reihenfolge, aber das kommt als nächstes.
Schreiben müsste eigentlich auch mal wieder sein...
Just so, to try, for your amusement:
Take care...
Aber immer ruhig, Brauner und erstmal abwarten. Passt ja zum Frühling, ein wenig aussäen, mal sehen, ob ich ernten werde.ich habe mich vom jetzigen Job ein wenig zu sehr reduzieren lassen, ich war schon fast selbst davon überzeugt, einfach nicht reinzupassen und zwar nicht mal bei einem einfachen Job und also nirgends. Inzwischen hab ich erkannt, das ich nicht das Problem an der Sache bin, sondern dass wir einfach nicht zusammenpassen. Also: Veränderung. So schnell wie möglich, bevor ich wirklich zu der Person mutiere, die da erwünscht ist. Gruselige Vorstellung.
Deerweil bin ich gerade begeistert von Zoran Drvenkar, also, Autor. Zum abschalten und spannend unterhalten werdenfunktioniert er gerade ganz gut. In "Du" hat er jedenfalls super Charaktere beschrieben und es gab sogar mal eine Wendung, die mich überrascht hat...naja, nicht ganz, aber zumindest ein wenig, weil ich dachte, er traut sich nicht."Sorry" hab ich noch nicht gelesen, ja ich weiß, falsche Reihenfolge, aber das kommt als nächstes.
Schreiben müsste eigentlich auch mal wieder sein...
Just so, to try, for your amusement:
Laufen ist gesund
Sie lief am Teltowkanal entlang, was sie gerne tat, ab und zu, wenn die Zeit dazu reichte und es noch nicht dunkel war. Es war November, etwa 8 Grad kühl und ein leichter Nieselregen bestäubte ihr Gesicht. Doch die Luft roch wie frisch gewaschen und sie genoss ihren Lauf und den warmen Geruch feuchter Erde gemischt mit dem leicht öligen des graugrünen Kanalwassers. Es begann bereits zu dämmern und sie überlegte, ob sie weiterlaufen oder doch besser umkehren sollte.
Kehr besser um, es wird dunkel, auch wenn’s dir grad nicht so vorkommt, dies ist eine Großstadt und du weißt nie, wer dir hier so begegnet.
Ach was, die Luft ist so schön und außerdem willst du doch noch ein paar Pfunde loswerden. Das wird nichts wenn du immer gleich wieder umkehrst.
Laufen ist gesund!
Also weiter, immer weiter. Sie ließ ihre Gedanken schweifen, schaute in die erleuchteten Wohnungsfenster am Straßenrand, stellte sich die gemütlichen Räume dahinter vor und merkte nicht, dass es inzwischen wirklich dunkel geworden war.
Sie lief auf eine der Querstraßen zu, die den Weg am Ufer des Teltowkanals entlang durchkreuzten und mit Brücken über den Kanal hinwegführten.
Auf der Brücke stand ein alter Mann, weiße Haare, weißer Bart, schwarze Kleidung, schwarze Handschuhe, schwarzer Schlapphut, der ihn vorm Regen schützte.
Er hatte einen blauen Sack mit etwas offenbar ziemlich Schwerem drin, den er versuchte, über das Geländer der Brücke zu hieven.
Sie traute ihren Augen nicht. Der Sack war länglich und so ausgebeult, dass sie nur an einen Inhalt denken konnte. Der zusammengeschnürte Sack war etwa so lang wie sie selbst und das da am Ende sah verdächtig nach Füßen aus.
Tu so als ob du nichts siehst, renn vorbei und wenn du außer sichtweite bist, rufst du die Polizei an.
Sie war froh, ihr Handy dabei zu haben.
Besser auch außer Hörweite.
Mit einem lauten Platschen landete der Sack im Teltowkanal.
Nicht hinsehen.
Der Mann sah auf, sah sie direkt an.
Verdammt. Sie überlegte, ob sie umdrehen und sehr schnell Richtung rennen sollte oder weiter dem Mann und der Brücke entgegen, so als sei nichts gewesen.
Sie entschied sich für letzteres.
Der Mann ging jetzt von der Brücke aus auf den Weg zu, den sie entlangkam.
Sie lief ein bisschen schneller, versuchte so zu beschleunigen, dass es nicht auffiel.
Sie lief noch ein bisschen schneller.
Der Mann auch.
Soviel zum Plan. Gleich würden sie sich begegnen.
Noch ein bisschen schneller, komm schon, ist ja bald geschafft.
Der Mann zog etwas unter seiner Jacke hervor. Sie erkannte das Etwas, es war eine Waffe.
Nur wenige Meter, bevor sich die Wege kreuzten, beschloss sie, auf dem Absatz kehrt zu machen und nach Hause zu sprinten.
Scheiß auf die Seitenstiche und renn um dein Leben, laufen ist doch gesund.
Mit einem leicht mitleidigen Ausdruck in den Augen drückte er ab.
Sie lief schneller, immer schneller.
Nicht schnell genug.
Sie spürte einen kurzen Schmerz und fiel dann mit dem Gesicht voran in den Matsch.
Blattschuss.
Laufen ist gesund, dachte sie noch mit einem schiefen Grinsen.
Der Mann lief zu der Leiche, sah sich hektisch um.
Dann zog er einen weitern blauen Sack unter seiner Jacke hervor.
Schade drum, war n süßes Ding, bisschen rund aber süß. Leider zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.
Er zuckte die Schultern und machte sich ans Verschnüren, musste grinsen.
Sport ist eben doch Mord.
Take care...
Samstag, 19. Februar 2011
Worm tamer
Es ist doch wieder Winter, oder immernoch, oder schon wieder, jedenfalls Winter. We are not amused. Wäre doch mal nett, so ein wenig Sonne und Wärme und Farben. Alles grau in grau da draussen.
Der Teltowkanal kanalt vor sich hin, vor meinem Fenster wird in regelmässigen Abständen ein Kran hin- und her geschifft. Man wundert sich und resigniert. Die Welt will einfach nicht verstanden werden.
Während ich also den unglaublich komplizierten technischen Problemchen der Besseralsichverdiener lausche, denke ich darüber nach, warum der sich gerade aufregende Mensch mit zunehmender Lautstärke immer weniger lispelt und nicke verbal dazu. Muss etwas mit der allgemeinen Körperanspannung zu tun haben, so Lispeln kann ja auch von einer zu locker geführten Zunge kommen.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Schliesslich hat der Wochenende und ich nicht.
Bald ist Frühling und dann ist die Welt in Ordnung und alle haben sich lieb, ich bin mir ganz sicher.
Keep on rockin' folks
Sonntag, 30. Januar 2011
I've got a new crush ;)
...ich liebe es, nur so, ohne Musik, weil die stellt sich hier schlecht rein, ladies and menfolk: ZAZ!!!!!
http://www.youtube.com/watch?v=AbF4G_cQ8uc
Wir bekommen jedenfalls gute Laune von der Dame...well, enjoy;)
"Je veux" lyrics:
Donnez-moi une suite au Ritz, je n'en veux pas
Des bijoux de chez Chanel, je n'en veux pas
Donnez-moi une limousine, j'en ferais quoi ?
Offrez-moi du personnel, j'en ferais quoi ?
Un manoir a Neufchatel, ce n'est pas pour moi
Offrez-moi la Tour Eiffel, j'en ferais quoi ?
Je veux de l'amour, de la joie, de la bonne humeur
Ce n'est pas votre argent qui fera mon bonheur
Moi je veux crever la main sur le cœur
Allons ensemble, découvrir ma liberté
Oubliez donc tous vos clichés
Bienvenue dans ma réalité
J'en ai marre de vos bonnes manières, c'est trop pour moi
Moi je mange avec les mains et je suis comme ça
Je parle fort et je suis franche, excusez moi
Finie l'hypocrisie, moi je me casse de là
J'en ai marre des langues de bois
Regardez-moi, de toute manière je vous en veux pas et je suis comme ça
Je veux de l'amour, de la joie, de la bonne humeur
Ce n'est pas votre argent qui fera mon bonheur
Moi je veux crever la main sur le cœur
Allons ensemble, découvrir ma liberté
Oubliez donc tous vos clichés
Bienvenue dans ma réalité
http://www.youtube.com/watch?v=AbF4G_cQ8uc
Wir bekommen jedenfalls gute Laune von der Dame...well, enjoy;)
Sonntag, 23. Januar 2011
Bellringer Blues
Ewig eine Liste zu erledigender Dinge vor sich her schieben ist irgendwie belastend. Also wird alles, alles alles in der ersten Februarwoche erledigt, weil da Urlaub ist, und dann leben wir wieder in der wunderbaren Zuckerwattewelt. Vermutlich werde ich wieder nix schaffen und alle jemals gefassten Vorsätze konsequent abstreiten. Aber versuchen geht ja immer. Zumindest die Amtsachen müssen jetzt einfach erledigt werden.
"Schneewittchen muss sterben" ist übrigens ne spannende Sache. Wobei ich zu meiner Schnade gestehen muss, im Moment sind's neben der Arbeit eher die berühmten Gruselgroschenheftchen. Warum gibt es die auch für iBooks? Schlimmschlimm, wenn das Mutti wüsste...
Meine Motivation und ich gehen derweil weiterhin getrennte Wege, was die Arbeit angeht. Aufgrund meiner Nicht-Beförderung kann ich eben nicht "mal eben schnell" oder "bitte noch ne halbe Stunde länger" oder dem oder dem was erklären. Nix. Job nach Vorschrift. Wir bocken.
Die Frage eines Kunden, ob mein Mann mir denn das Arbeiten erlaubt, hat's auch nicht gerade besser gemacht.
"Und Sie meinen also, das hilft bei meinem Problem?"
"Nein, ich will Sie nur beschäftigen"
Nur mal so, zwischen den Zwischenraum gestellt. Wird Zeit, dass Urlaub wird.
Meine virtuellen Fische heißen übrigens Edgar und Paul, sind gelb und nicht schwul. Letzteres ist nicht so sicher. Zwei Männer allein in einem virtuellen Aquarium, da könnte was gehen.
"Schneewittchen muss sterben" ist übrigens ne spannende Sache. Wobei ich zu meiner Schnade gestehen muss, im Moment sind's neben der Arbeit eher die berühmten Gruselgroschenheftchen. Warum gibt es die auch für iBooks? Schlimmschlimm, wenn das Mutti wüsste...
Meine Motivation und ich gehen derweil weiterhin getrennte Wege, was die Arbeit angeht. Aufgrund meiner Nicht-Beförderung kann ich eben nicht "mal eben schnell" oder "bitte noch ne halbe Stunde länger" oder dem oder dem was erklären. Nix. Job nach Vorschrift. Wir bocken.
Die Frage eines Kunden, ob mein Mann mir denn das Arbeiten erlaubt, hat's auch nicht gerade besser gemacht.
"Und Sie meinen also, das hilft bei meinem Problem?"
"Nein, ich will Sie nur beschäftigen"
Nur mal so, zwischen den Zwischenraum gestellt. Wird Zeit, dass Urlaub wird.
Meine virtuellen Fische heißen übrigens Edgar und Paul, sind gelb und nicht schwul. Letzteres ist nicht so sicher. Zwei Männer allein in einem virtuellen Aquarium, da könnte was gehen.
Freitag, 14. Januar 2011
Mad world
Mauerblümchen werden nicht befördert. Aber das sagte ich ja bereits, also kein Grund zur Aufregung. Wenigstens die leise Befriedigung des "ich hab's ja gewusst" aus dem vorsichtshalber zelebrierten Pessimismus ziehen.
Schnee ist weg, Dreck ist da, morgens gibt es wieder Vogelgezwizscher. Sollte da etwa jetzt schon Frühling in der Luft liegen? Man glaubt es kaum, kann ja gar nicht sein, denn hier gibt es noch Schokoweihnachtsmänner und Marzipan. Fraglich ist, ob der Schokoweihnachtsmann freiwillig irgendwann entsprechend der Jahreszeit zum Osterhasen ummorpht.
Bin gerade zu faul für das Leseupdate, aber es existiert, irgendwo, ungetippt. Sonst ist alles gut, das neue Jahr lässt sich beschaulich an, die ersten paar Urlaubstage werden Anfang Februar für Amtgelaufe draufgehen. Und dann frisch motiviert zurück zur Arbeit. Morgen verschwindet wieder jemand in die Welt (gibts noch ne Chance, dass ich als Gepäck mit darf?). Wenn das so weitergeht, gibt es bal keine Menschen mehr in big old B.
Schnee ist weg, Dreck ist da, morgens gibt es wieder Vogelgezwizscher. Sollte da etwa jetzt schon Frühling in der Luft liegen? Man glaubt es kaum, kann ja gar nicht sein, denn hier gibt es noch Schokoweihnachtsmänner und Marzipan. Fraglich ist, ob der Schokoweihnachtsmann freiwillig irgendwann entsprechend der Jahreszeit zum Osterhasen ummorpht.
Bin gerade zu faul für das Leseupdate, aber es existiert, irgendwo, ungetippt. Sonst ist alles gut, das neue Jahr lässt sich beschaulich an, die ersten paar Urlaubstage werden Anfang Februar für Amtgelaufe draufgehen. Und dann frisch motiviert zurück zur Arbeit. Morgen verschwindet wieder jemand in die Welt (gibts noch ne Chance, dass ich als Gepäck mit darf?). Wenn das so weitergeht, gibt es bal keine Menschen mehr in big old B.
Mutterns Hände
Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffe jekocht
un de Töppe rübajeschohm –un jewischt und jenäht
un jemacht und jedreht ...
alles mit deine Hände.
Hast de Milch zujedeckt,
uns Bobongs zujesteckt
un Zeitungen ausjetragen –hast die Hemden jezählt
und Kartoffeln jeschält ...
alles mit deine Hände.
Hast uns manches Mal
bei jroßen Schkandal
auch 'n Katzenkopp jejeben.Hast uns hochjebracht.
Wir wahn Sticker acht,
sechse sind noch am Leben ...
Alles mit deine Hände.
Heiß warn se un kalt.
Nu sind se alt.
Nu bist du bald am Ende.Da stehn wa nu hier,
und denn komm wir bei dir
und streicheln deine Hände.
Kurt Tucholsky
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Northern star
Das war also Weihnachten, aufgrund des Arbeitspensums etwas kompakt gestaltet, aber über die Bühne gebracht.Trotz unglaublicher Schneemassen, wirklich, richtig viel Schnee und hab ich's schon erwähnt? Massenhaft Schnee, sowie die übliche Dauerfütterung.
Hoffe, alle sind gut durch Weihnachten geschlittert?
Zum Dessert quasi gab es zwei Überraschungen: Zuerst eine Einladung zum Vorstellungsgespräch was die verloren geglaubte Weiterbewerbung anbelangt, dann ein spontaner Abend beim Mexikaner vor der Tür, der als annehmbar genehmigt wurde. Also, der Mexikaner, der Abend war, wie zu erwarten, wunderschön, endlich mal wieder unter vier Augen.
Heute dann also das berühmte Vorstellungsgespärch. Wir hinterließen angeblich einen sehr positiven Eindruck und die Entscheidung wird bis Anfang Januar fallen, also wenigstens kein langes Schmoren.
Nenne drei Adjektive, wie dich deine Freunde bezeichnen. Durchtrieben, zynisch und scharfzüngig ging mir durch den Kopf ( es hat mich innerlich aufgemuntert, merci to F.)gesagt hab ich natürlich etwas ein wenig gesellschaftsfähigeres;) Was ist das überhaupt für eine Frage? Frag sie doch selbst...naja, Vorstellungskrams eben. Ist auch eine Kommunikationsform für sich.
Sonst rückt ja Silvester immer näher, der wie immer tapfer ignoriert wird, und in der Paar-Eigenwelt gemütlich angegangen werden soll, mit mitternächtlichem Balkonbesuch zum Feuerwerk bestaunen.
Lesemäßig hab ich ein wenig den Faden verloren. Aktuell alle ist "Erbarmen" von Jussi Adler Olsen und aktuell am Wickel hab ich "Männer sind anders. Autos auch" von einer Frau, die beim ADAC arbeitet. ziemlich amüsant bis jetzt, das kommt mir alles so bekannt vor. "So, und jetzt holen Sie mal einen Techniker"....jaja....
Rutscht gut ins neue Jahr
Cheerio...
Hoffe, alle sind gut durch Weihnachten geschlittert?
Zum Dessert quasi gab es zwei Überraschungen: Zuerst eine Einladung zum Vorstellungsgespräch was die verloren geglaubte Weiterbewerbung anbelangt, dann ein spontaner Abend beim Mexikaner vor der Tür, der als annehmbar genehmigt wurde. Also, der Mexikaner, der Abend war, wie zu erwarten, wunderschön, endlich mal wieder unter vier Augen.
Heute dann also das berühmte Vorstellungsgespärch. Wir hinterließen angeblich einen sehr positiven Eindruck und die Entscheidung wird bis Anfang Januar fallen, also wenigstens kein langes Schmoren.
Nenne drei Adjektive, wie dich deine Freunde bezeichnen. Durchtrieben, zynisch und scharfzüngig ging mir durch den Kopf ( es hat mich innerlich aufgemuntert, merci to F.)gesagt hab ich natürlich etwas ein wenig gesellschaftsfähigeres;) Was ist das überhaupt für eine Frage? Frag sie doch selbst...naja, Vorstellungskrams eben. Ist auch eine Kommunikationsform für sich.
Sonst rückt ja Silvester immer näher, der wie immer tapfer ignoriert wird, und in der Paar-Eigenwelt gemütlich angegangen werden soll, mit mitternächtlichem Balkonbesuch zum Feuerwerk bestaunen.
Lesemäßig hab ich ein wenig den Faden verloren. Aktuell alle ist "Erbarmen" von Jussi Adler Olsen und aktuell am Wickel hab ich "Männer sind anders. Autos auch" von einer Frau, die beim ADAC arbeitet. ziemlich amüsant bis jetzt, das kommt mir alles so bekannt vor. "So, und jetzt holen Sie mal einen Techniker"....jaja....
Rutscht gut ins neue Jahr
Cheerio...
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Busted
Weiterbwerbung erfolglos. Es werden andere Jobs kommen, früher oder später.
Derweil motivieren mich ein Plüschweihnachtsmann und ein Mini-Adventskranz, bißchen Weihnachten muss ja sein, während ich den Kunden alles mögliche erzähle. Einer wollte mich in sein Nachtgebet integrieren, war irgendwie rührend, weil der Mensch auch so zwischen 70 und 80 war und vermutlich einsam.
Die Begründung , warum ich den Job nicht bekomme, lässt mich indes trotzdem nach neuen Jobs schauen. Wir fühlen uns ein wenig veralbert.
Sonst gibt es SchneeSchneeSchnee, neuerliche Veränderungen und drohende Abschiede (ich bin sowas von überhaupt gar nicht neidisch...darf ich ins Handgepäck nach Peru?). Davor aber umbedingt noch einmal Weihnachtsmarkt, einmal im Jahr muss das, obwohl s ja eh immer nur der gleiche Schrott ist. Aber Glühwein und Maronen und überhaupt. Muss.Und noch kein einziger Lebkuchen...
Autofahren bei dem Wetter is irgendwie cool, alle schleichen so, fahren wie kurz nach Führerscheinprüfung. Dabei ists doch bloß Schnee. Wie immer im Winter. Verwöhnte Großstädter. Allwetterreifen (jaja, mit dem vorgeschriebenen Symbol) sind die Macht.
Warum bekommen Enten keine kalten Füße?
Derweil motivieren mich ein Plüschweihnachtsmann und ein Mini-Adventskranz, bißchen Weihnachten muss ja sein, während ich den Kunden alles mögliche erzähle. Einer wollte mich in sein Nachtgebet integrieren, war irgendwie rührend, weil der Mensch auch so zwischen 70 und 80 war und vermutlich einsam.
Die Begründung , warum ich den Job nicht bekomme, lässt mich indes trotzdem nach neuen Jobs schauen. Wir fühlen uns ein wenig veralbert.
Sonst gibt es SchneeSchneeSchnee, neuerliche Veränderungen und drohende Abschiede (ich bin sowas von überhaupt gar nicht neidisch...darf ich ins Handgepäck nach Peru?). Davor aber umbedingt noch einmal Weihnachtsmarkt, einmal im Jahr muss das, obwohl s ja eh immer nur der gleiche Schrott ist. Aber Glühwein und Maronen und überhaupt. Muss.Und noch kein einziger Lebkuchen...
Autofahren bei dem Wetter is irgendwie cool, alle schleichen so, fahren wie kurz nach Führerscheinprüfung. Dabei ists doch bloß Schnee. Wie immer im Winter. Verwöhnte Großstädter. Allwetterreifen (jaja, mit dem vorgeschriebenen Symbol) sind die Macht.
Warum bekommen Enten keine kalten Füße?
Samstag, 27. November 2010
Pollyanne
Harry 7 Teil 1 ist im Kino und ich drücke mich. Eigentlich müsst ich ihn sofort auf englisch und dann auf deutsch sehen, nur um die ganze Zeit über die Übersetzung rumzumaulen. Aber ich will nicht. Vielleicht verändere ich mich gerade, vielleicht is es der Winter. oder ich hab den Spaß am besserwissen und Haare spalten verloren, keine Ahnung.
Fakt ist, Harry muss ohne mich auskommen. Basta.
Ansonsten wurde ich umplaziert, ich sitze zwar wieder am Fenster, aber woanders am Fenster, umzingelt von einigen Neukollegen, die genauso sind, wie ich am Anfang war, wie die Hühner, verschreckt, hektisch und ständig gackernd. Wir schaffen das schon. WIR in Großbuchstaben. Wobei wir, also icke und ich, Sie wissen schon, uns langsam aber sicher leicht veralbert fühlen von dem Laden. Wir werden trotzdem Freitag in einer Woche zur Weihnachtsfeier trottten.
Weeeeelll
I just can't stand me right now. I miss myself and what I used to be.
Soviel zur Winterwonne.
Was soll`s, es ist Weihnachtszeit, ich werde Weihnachten arbeiten, weil ich dachte, das war mir eh nie wichtig. Mal abwarten, ob überhaupt was zu tun ist, dann.
Wieso ist eigentlich schon Winter, heute hat's geschneit. Vorhin war doch noch Sommer. Tze.
Take care, folks...
Fakt ist, Harry muss ohne mich auskommen. Basta.
Ansonsten wurde ich umplaziert, ich sitze zwar wieder am Fenster, aber woanders am Fenster, umzingelt von einigen Neukollegen, die genauso sind, wie ich am Anfang war, wie die Hühner, verschreckt, hektisch und ständig gackernd. Wir schaffen das schon. WIR in Großbuchstaben. Wobei wir, also icke und ich, Sie wissen schon, uns langsam aber sicher leicht veralbert fühlen von dem Laden. Wir werden trotzdem Freitag in einer Woche zur Weihnachtsfeier trottten.
Weeeeelll
I just can't stand me right now. I miss myself and what I used to be.
Soviel zur Winterwonne.
Was soll`s, es ist Weihnachtszeit, ich werde Weihnachten arbeiten, weil ich dachte, das war mir eh nie wichtig. Mal abwarten, ob überhaupt was zu tun ist, dann.
Wieso ist eigentlich schon Winter, heute hat's geschneit. Vorhin war doch noch Sommer. Tze.
Take care, folks...
Freitag, 12. November 2010
Carry me
Es ist Herbst, genau genommen schon beinahe Winter und wir werden anhänglich und gloomy. Früh dunkel und Kerzenlich tun ihr Übriges und das gegen den Winter anrennen wird zunehmend mühsamer. Aber dafür bin ich voll krass fit ;) obwohl mir die Sauna im Moment deutlich sympatischer ist als das Laufband.
Im Job gibt es allerlei Unruhen und Umstrukturierungen sowie das unbestimmte Gefühl, meine Sachen an meinem Platz mit Sekundenkleber anbringen zu müssen (ich will am Fenster sitzen bleiben). Bis Anfang Dezember vergrößert sich da alles noch weiter. Mal abwarten, ob es nicht doch noch was wird mit meiner Weiterbewerbung.
lesemässig ist "Hard Times" alle und es wurde "Neu-Erscheinung" und "Vienna" angefangen, sowie irgendwas Nitzsche als eBook. Die Zeit des Multilesens ist wieder da. jetzt weiß ich, was mir gefehlt hat.
Sonst gab es lieben Besuch aus dem Süden, der mit Bier und TK-Pizza zelebriert wurde...da müsste ich bei Gelgenheit mal nachhaken, ob das ok war, so einzeln vs. Paar, war aber wie immer sehr schön, Dich da zu haben.
Der Gedanke ans Promovieren hat sich schon festgesetzt, es mangelt nur noch an einem sinnvollen Konzept und dem Mut dazu. Abgesehen davon, dass ich das Stipendium auch noch bekommen müsste. Naja, ein wenig draufrumdenken schadet ja nix.
Im Job gibt es allerlei Unruhen und Umstrukturierungen sowie das unbestimmte Gefühl, meine Sachen an meinem Platz mit Sekundenkleber anbringen zu müssen (ich will am Fenster sitzen bleiben). Bis Anfang Dezember vergrößert sich da alles noch weiter. Mal abwarten, ob es nicht doch noch was wird mit meiner Weiterbewerbung.
lesemässig ist "Hard Times" alle und es wurde "Neu-Erscheinung" und "Vienna" angefangen, sowie irgendwas Nitzsche als eBook. Die Zeit des Multilesens ist wieder da. jetzt weiß ich, was mir gefehlt hat.
Sonst gab es lieben Besuch aus dem Süden, der mit Bier und TK-Pizza zelebriert wurde...da müsste ich bei Gelgenheit mal nachhaken, ob das ok war, so einzeln vs. Paar, war aber wie immer sehr schön, Dich da zu haben.
Der Gedanke ans Promovieren hat sich schon festgesetzt, es mangelt nur noch an einem sinnvollen Konzept und dem Mut dazu. Abgesehen davon, dass ich das Stipendium auch noch bekommen müsste. Naja, ein wenig draufrumdenken schadet ja nix.
Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast's gefunden,
nur für Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
Vorbei, verweht, nie wieder.
Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber ...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast's gefunden,
nur für Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
Vorbei, verweht, nie wieder.
Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber ...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.
Kurt Tucholsky
Samstag, 30. Oktober 2010
I don't care as long as u sing
Urlaub ist überstanden und direkt danach acht Tage ohne frei durcharbeiten auch. Die Sache mit der Weiterbewerbung wird Mitte November entschieden und ich versuche, zuversichtlich zu bleiben.
Abwarten etc. meine Musik wohnt wieder bei mir, in Form meiner CDs, ja ich bin so altmodisch, ich möchte meine Musik auch in die Hand nehmen,sowie ein paar mehr persönliche Sachen. Alles zu seiner Zeit. Es gab ein lang, lang, lang fälliges zweisames Kochen, bei dem herauskam, dass Kürbis doch essbar ist und sogar schmeckt, solange er nicht die einzige Zutat ist. In Form eines Thai-Eintopfes jedenfalls superlecker. Das Ganze garinert mit sehr angenehmen Gesprächen und herbstlicher Gemütlichkeit. Ein bißchen mehr Familie gabs auch während der Urlaubstage, die, dank der bereits erwähnten acht Tage durch, bereits in so weite Ferne gerückt sind, dass ich mich frage, was ich eigentlich mit all der schönen Freizeit angefangen habe. An der Antwort wird noch gearbeitet.
Ideen Richtung Geschichten und andere Hirngespinste gibt es auch wieder, alos ist so langsam alles beim Alten. Sollte es keine Jungfrau geben, die vom Ritter vor dem Drachen gerettet werden muss, heißt das dann, der Ritter heiratet den Drachen? Und: wer ist dann die Königin?
"Letzte Reise" war ein angenehmes Büchlein über James Cook, aus der Sicht seiner Frau, die sechs Kinder auf die Welt brachte und sechs überlebte. Ansonsten habe ich gerade mal wieder Dickens am Wickel. "Hard Times" diesmal. Dickens hat den Vorteil, dass er so schön berechenbar ist. ist manchmal genau das Richtige.
Die Kreuzspinne am Fenster neben meinem Arbeitsplatz heißt übrigens Wanda und wird interessiert-angewidert beobachtet. Ob sie sich acht kleine pinke Stulpen anziehen lässt?
Abwarten etc. meine Musik wohnt wieder bei mir, in Form meiner CDs, ja ich bin so altmodisch, ich möchte meine Musik auch in die Hand nehmen,sowie ein paar mehr persönliche Sachen. Alles zu seiner Zeit. Es gab ein lang, lang, lang fälliges zweisames Kochen, bei dem herauskam, dass Kürbis doch essbar ist und sogar schmeckt, solange er nicht die einzige Zutat ist. In Form eines Thai-Eintopfes jedenfalls superlecker. Das Ganze garinert mit sehr angenehmen Gesprächen und herbstlicher Gemütlichkeit. Ein bißchen mehr Familie gabs auch während der Urlaubstage, die, dank der bereits erwähnten acht Tage durch, bereits in so weite Ferne gerückt sind, dass ich mich frage, was ich eigentlich mit all der schönen Freizeit angefangen habe. An der Antwort wird noch gearbeitet.
Ideen Richtung Geschichten und andere Hirngespinste gibt es auch wieder, alos ist so langsam alles beim Alten. Sollte es keine Jungfrau geben, die vom Ritter vor dem Drachen gerettet werden muss, heißt das dann, der Ritter heiratet den Drachen? Und: wer ist dann die Königin?
"Letzte Reise" war ein angenehmes Büchlein über James Cook, aus der Sicht seiner Frau, die sechs Kinder auf die Welt brachte und sechs überlebte. Ansonsten habe ich gerade mal wieder Dickens am Wickel. "Hard Times" diesmal. Dickens hat den Vorteil, dass er so schön berechenbar ist. ist manchmal genau das Richtige.
Die Kreuzspinne am Fenster neben meinem Arbeitsplatz heißt übrigens Wanda und wird interessiert-angewidert beobachtet. Ob sie sich acht kleine pinke Stulpen anziehen lässt?
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