Mittwoch, 3. April 2013

Pistol Packin' Mama

Der tollste Krankenbesuch aller Zeiten war das Beste an Ostern. Wir könnne es kaum erwarten, das kleine Wesen dann richtig zu sehen im Sommer/Herbst.Ja, das Bäuchlein steht dir ganz ausgezeichnet :)
Alles geht voran... Außer der Frühling, immer noch. Aber auch das wird sich irgendwann ändern.Vielleicht.
Wir haben beschlossen, unaufgeregt zu sein. So aus Prinzip, weil es sicherlich Wichtigeres auf der Welt gibt als ein Kleid für einen Tag. Es wird schon nicht am Outfit scheitern.

Der Augenjäger war ein wenig öde und wirkte hingeklatscht...vielleicht brauch ich ne Fitzek-Pause. Oder ne Krimipause. zumindest ne Deutschpause. Vielliecht mal wieder was Englisches und Richtung Horror und/oder Fantasy, bißchen Realitätsklippo. Vorschläge?

So langsam könnte es ruhig wieder Farben geben, Pollen hin oder her. Nun ja, so war es zumindest müßig, Eier zu bemalen. Die weißen waren am besten versteckt. man soll ja immer was Positives finden.
Immerhin haben wir jetzt ein wenig Zeit zu regenerieren und zu genesen. Dinge zu tun, die seit Monaten ungetan sind. Einfach mal ein wenig sinnlos Zeit verplempern wird auch unterschätzt. Einfach mal ein kleines bißchen nichts, Serien,Filme,lesen, schlafen, vernünftig essen. Alle zwei Stunden eincremen...All diese kleinen Dinge, die als erstes vernachlässigt werden.






Montag, 18. März 2013

We No Who U R

Puppenburger Augenkiste...schon allein der Gedanke, Augen an Marionettenfäden in einer Puppenburg...nun ja. Wortverderher sind toll und Satzzeichen retten ja bekanntlich Leben, einfach Opa fragen.

Klausuren sind vorbei, jeweils 2 Stunden zu früher als notwendig abgegeben und wir haben keine Ahnung, ob das so richtig war, aber das wird sich schon zeigen, spätestens bei den Noten. 
So langsam zeigt sich auch sonst Licht am Organisationstunnelende und es kann aufgeatmet werden. Dann bald.
Überall entsteht Leben, nur draußen nicht. Der Frühling erfriert gerade.Obwohl mir heute mitgeteilt wurde das sei Eskimosommer bin ich nicht gewillt, die dicken Klamotten wegzuhängen.

Übrigens sind Farben total verwirrend. Jede Farbe hat irgendneine Bedeutung, die ich nicht tragen will und im Prinzip bleibt keine Farbe übrig. Gibt es eine Nicht-Farbe? Beige vielleicht, kommt mir ziemlich antifarbig vor, aber wer will schon kommplett in beige rumrennen. Ist bunt dann gegen Interpretationen gefeit, weil einfach alle Farben vorkommen? Sowohl lila als auch schwarz sind tabu, worüber wir ziemlich unglücklich sind. Weiß sowieso aber das macht eigentlich nichts. 
Den ganzen Tag kreisen die Gedanken um Farb-und Schnittwahl, während die Arbeit nebenher läuft und wir kommen uns schreklich oberflächlich vor. Es ist wie es ist, viellecht einfach zur Abwechslung mal nicht hinterfragen.  Ärmel werden auch von der Kleiderindustrie gemobbt. Es gibt kaum Ärmel, wir wollen aber Ärmel.Definitiv.

Zeit für ne Runde don't panic Programm. Nur noch morgne dann ist mein Wochenende und es ist neben dem restlichen Amtgelaufe ein richtiger echter Entspanntungstag nur für mich allein geplant. Mit an nichst denken, Sauna, Therme und lesen bis die Buchstaben verschwimmen. Vielleicht sogar mal ausreichend schlafen, aber wer gierig ist bekommt gar nichts, also mal sehen.

Lasst euch nicht von der Kälte unterkriegen. Frühling ist eine Frage der Definintion.

Sonntag, 24. Februar 2013

Push the sky away

"Still sein heisst nicht leer sein" so ein einfacher kleiner Satz und ich könnte Serdar Somuncu schon allein dafür knuddeln. Der Zusatz " wer still ist, hört einfach nur gut zu" erhöht die Knuddelgefahr immens. Gut, dass wir uns nie begegnen werden. Vermutlich mag er nicht von wildfremden seltsamen Mitmenschen gedrückt werden. Aber es wurde heute geäußert, dass dieser Satz mehr auf mich als auf irgendjemanden sonst zutrifft und ich habe es als Kompliment empfunden.

Der Titel verrät es, das neue Nick Cave Album ist erfolgreich in meinen Besitz übergegangen und wir lieben es, wir hören es rauf und runter, wir können es demnächst auswendig. Some things never change.

Zudem sind wir froh, dass in der Sache mit dem bösen Essen und nur noch Wurzelgemüse und Geist besiegt Körper wer braucht schon Nahrung endlich ein wenig Ruhe eingekehrt ist und sich wieder ernährt wird. Only the good die young muss ja auch nicht immer sein. Auch wird in absehbarer Zeit niemand aufgeschnitten. Der Frühling naht und alles wird gut.

Der Termin für die Nachnamensänderung steht fest und jetzt wird einfach eins nach dem anderen abgearbeitet. Erst Klausuren, dann Ringabtausch, dann zusammen brechen. Letzteres kann optional weg gelassen werden, doch mein Körper zeigt mir momentan des Öfteren den Mittelfinger. Wird Zeit, dass alles ein wenig weniger wird. Nur noch 2 Wochen....

So, folks, seid nett zueinander und zieht euch warm an!

Dienstag, 12. Februar 2013

Control

Immer wieder habe ich in letzter Zeit gehört, dass der und der das und das macht, zur Ablenkung. Frage ist jetzt nur: Ablenkung wovon denn? Dass Leben genauso sinnlos wie trotzdem toll ist? Ablenkung vom Eigentlichen? Was ist denn dann das Eigentliche? Ist  immer das, was gerade passiert immer nicht gut genug und deshalb muss abgelenkt werden? Wir werden daraus nicht so richtig schlau. Aber Hauptsache Ablenkung. Oder Zeitvertreib. Auf dass die Zeit möglichst schnell verschwindet und wir 's hinter uns haben oder wie?
Wenn dieses ganze Gedankenkonstrukt nicht doch vielleicht wieder Ablenkung vom Lernstoff ist;)

Schnee übrigens. Schnee ist toll, die Welt ist gedämpft und alles läuft ein wenig vorsichtiger.
Ansonsten entsteht wieder Leben und wir können es kaum erwarten mitzuerleben, wie aus alten Freunden Eltern werden.

Außerdem wird sowieso alles gut, wie immer. Wir setzen mal wieder auf die Methode flammender Heiligenschein, schließlich können wir ja kein Wässerchen trüben, aber Klappe halten geht auch nicht immer und so langsam sickert doch die eine oder andere Fieserei durch.

Can't be bothered...

Freitag, 1. Februar 2013

Schwinger

So ist das eben, diese Choreo macht gute Laune, und das trotz theoretisch krank und praktisch ignorant.

Der Wettermann im Fernsehen teilte mir und dem Rest der Fernsehgucker gerade mit, dass es glatt wird und dass dies zu Glätte führen kann, vereinzelt. Nicht doch, wer hätte das gedacht....Am Ende behauptet noch jemand, Regen führt zu Nässe, aber wir wollen ja nicht wild spekulieren. Couchpflicht ist doof und wird auf der Stelle wieder abgeschafft.

Während ich so versuche, die Entwicklungsstufen nach Kohlberg in meinen kranken Kopf zu stopfen, komme ich mir vor, als wäre ich auf der untersten Stufe stehen geblieben....also so ungefähr beim Sprechen lernen und machen was die Bezugspersonen wollen. Wenigstens etwas. Dieses ganze höhere Moral erreichen Zeugs ist etwas befremdlich und unhandlich. Fest steht zumindest, dass alles sich irgendwie irgendwohin entwickelt und sich eh niemand dagegen wehren kann. Nur, um das nochmals festzuhalten: Niemand kann was für seine soziale Prägung und diese die ersten Jahre auch nicht beeinflussen. Sprechweise eingeschlossen. So, das musste nochmal dringend betont werden.

Die schönste E-Gitarre der Welt ist in meinen Beitz übergegangen und ich glaube, meine Nachbarn lieben mich immer mehr. Zumindest klappt der Fraggle Rock schon ganz gut und was das Wichtigste ist: sie steht mir ;)


Mittwoch, 9. Januar 2013

Start wearing purple

Dass Paranüsse paranoid sind ist paranormal, weil Paranüsse gefälligst richtig zu ticken haben, nicht dass da noch menschliche Parallelen entstehen. Das musste mal gesagt werden. Außerdem wollte ich wissen, wieviel mal "para" so in einen Satz passt.
Das Diskutier ist ein Tier, was keiner mag und der große Bruder vom Argumentier, während das Salutier ein sehr höfliches Tier ist. Ja, ich drücke mich gerade vorm Lernen. Morgen ist auch noch ein Tag.

Übrigens schreibt Zoran Drvenkar nach wie vor atemberaubend. " Der letzte Engel" ist zur Hälfte alle trotz eigentlich keine Zeit. Diese Bücher leg ich einfach nur unter Zwang weg, bevor sie alle sind. Ist ja auch noch gaaanz lange bis zu den Klausuren.

Womit wir bei Zielen wären. Ziele sind toll, dann hat die vor sich hin Existiererei  einen Sinn...eben ein Ziel, wie scharfsinnig. Aber irgendwann ist ja auch mal gut. Dieses ewige " Du könntest ja auch". Klar, aber das ist nun mal mein Leben. So. Jetzt. Und nicht könntewolltehätte.und wenn ich ehrlich bin geht es mir ziemlich gut damit. Im Zweifelsfall wird einfach n lila Laden aufgemacht und gut ist. Dreht sich sowieso alles um Alliterationen.

Sonntag, 6. Januar 2013

Supertheory of Supereverything

So, neues Jahr..fühlt sich an wie immer aber wird schon werden. Schließlich soll sich in diesem Jahr so einiges tun. Mal gucken.
Die Stadt wartet auf den Winter und der Winter will nicht, also grau grau grau mit Schwedenregen, also, Niesel und Wind. Wenn das mal nicht n superklassepsitzenjahresanfangsenergiewetter ist weiß ich auch nicht.
Immerhin kam der Jahreswechsel mit einer angenehmen Feier bist morgens um 5 und ohne Katatstrophen. Soll ja immer das Positive betont werden.

Weihnachten wurde erfolgreich verbracht und vorweihnachtliches Eisblatt vom eigentlichen Blatt ziehen können war schon ziemlich klasse...und die Gesellschaft dabei erst ;) Ganz viel Daumendrücken Richtung Stuttgart an dieser Stelle.

Schal wurde letztes Jahr noch fertig und Studium läuft, obwohl noch nicht klar ist, wie 's weiter geht, weil die Bürokratie mir mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber das Jahr liegt ja quasi noch in den Windeln und alles wird gut irgendwann bald dann.
Mir fällt mal wieder auf, dass mir Historisches nicht so recht in den Kopf will und die hier und jetzt Anpacksachen doch interessanter sind, aber ohne Fundament geht es nun mal nicht.

Bis März zumindest heißt das Motto " Wird schon" dicht gefolgt von "don't panic" bekanntlich in pinker Leuchtschrift. Außerdem ist ja längst bekannnt, dass nicht die Prüfung die eigentliche Prüfung ist, sondern die Fähigkeit, sich korrekt dafür anzumelden.

Wenn es also früher alles besser war, muss heute auch alles gut sein, denn sonst kann ja zukünftig niemand mehr behaupten, das früher, also jetzt, alles besser war und es ist doch tröstlich zu wissen, dass es eh nur noch bergab geht, vorausgesetzt, früher war wirklich alles besser.

Belehrung
Mehr oder weniger, mein lieber Knabe,
Sind schließlich alle Menschenworte Schwindel,
Verhältnismäßig sind wir in der Windel
Am ehrlichsten, und später dann im Grabe.

Dann legen wir uns zu den Vätern nieder,
Sind endlich weise und voll kühler Klarheit,
Mit blanken Knochen klappern wir die Wahrheit,
Und mancher lög und lebte lieber wieder.


Hermann Hesse


Montag, 17. Dezember 2012

Nothing 's sweet about me

Es vorweihnachtet. Extrem. Eigentlich waren wir gut in der Zeit mit Geschenken und Orga und dem ganzen Kram. Eigentlich. Jetzt sind irgendwie die Tage alle, an denen es möglich wäre, stressfrei die Reste zu erledigen und es fehlt immer noch die Hälfte. Also alles wie immer und wie immer klappt das schon alles wird gut.
Das nächste jahr wird sowieso viel besser als das letzte, genau wie letztes Jahr...nun ja. Zumindest gibt es wieder Ziele und Erstrebenswertes. Wir werden es erleben. Nun, falls wir den 22.12. erleben. Weltuntergang und so weiter.

Wir haben gelernt, dass das Wörtchen "klippo" selbst manchen Urberlinern unbekannt ist und diese Tatsache nichts daran ändert, dass eine Runde Realitätsklippo mal wieder dringend nötig ist....well, enjoy....




Weltenflüchter

Er lebte allein und wollte es eigentlich auch nicht anders. Sein kleiner Süßwarenladen genügte, um ihn zu versorgen und er liebte seine Arbeit, weil sie ruhig war.
Von Zeit zu Zeit  experimentierte er mit neuen Rezepten, um sein Pralinensortiment zu erweitern. Dieser Teil seiner Arbeit gefiel ihm besonders.
Allein mit den Gewürzen und Geschmäckern dieser Welt erschuf er neue Geschmäcker in alter Gestalt, um Menschen zu erfreuen, die er nicht kannte, um ihre und natürlich zuerst seine Zunge auf Reisen zu schicken. Nicht nur die Zunge, auch die Nase, mit verführerischen Düften von fremden Ländern und versteckten Aromen, und die Augen, mit wie Rosenblätter geformten Schokotäfelchen oder  kleinen, verschnörkelten Pralinentürmchen.
Wenn er dort in seiner Schokoladenküche stand und experimentierte, ging er auf Reisen. Meist inspirierte ihn ein Buch, eine eben gelesene Geschichte, ein Satz, ein Gedanke der nicht zu Ende gedacht war.
Er las viel, seine kleine Wohnung über dem Süßwarenladen war überfüllt mit Büchern, alten und neuen. Das, was ihm diese Bücher gaben, gab er den Menschen in Form von Süßwaren zurück. Träume, Sehnsüchte, unerfüllte Wünsche.... all das steckte in seinen kleinen essbaren Kunstwerken. Deshalb kamen die Menschen zu ihm, sie wussten, was es hier zu kaufen gab, waren keine gewöhnlichen Pralinen.
Weil er auf Reisen ging, wenn er sie machte.
Das war sein Geheimnis. Er mochte die Welt nicht, wie sie war. Mit so viel Dingen, die er nicht verstand, mit soviel Leid und Schmerz.
Deshalb machte er Schokolade, und zwar genau so, wie er sie eben machte.
Eine Prise Zimt ließ ihn die Augen schließen und er fand sich in einem orientalischen Märchenschloss wieder, umgeben von rotem Samt und silberner Seide, in einer Bibliothek so groß, dass er nicht sehen konnte, wo sie endete. Der ganze Boden war bedeckt von roten Samtkissen und silberne Seidendecken, die zum liegen und lesen einluden. Es roch nach Zimt und Muskat, nach Wissen, Weisheit und Neugier.
Der herbe Duft von Wissensdurst und Wünschen erinnerte ihn an Walnuss. Er ging zu einem der vielen dunklen Holzregale und nahm sich ein in weiches weißes Leder gebundenes Buch, in dem er zu lesen begann.
Er las von einer schönen Prinzessin, die einem gemeinen König versprochen war, eine alte Geschichte, die schon oft erzählt wurde, und doch immer wieder anders war. Er las von Flaschengeistern und unerfüllten Wünschen, von Liebe und von Sehnsucht.
Dann fand er sich in seiner Schokoladenküche wieder und begann, eine herbsüße Walnusspraline zu machen, die er mit einer leichten Note von Muskat und Zimt versah.
Als er sie kostete, war er der arme Prinz, der die schöne Prinzessin vor dem gemeinen König beschützte und ihr ewige Liebe versprach. Als der Muskat seine Zunge berührte, tanzte er mit ihr durch die Sternennacht.
Am nächsten Morgen schloss er seinen Laden auf, ruhig und freundlich wie immer. Und er bot seine neue Praline als Kostprobe an.
Ein kleines Mädchen betrat seinen Laden, er hatte es nie zuvor gesehen. Ihre großen Augen erfassten jedes Detail seines Ladens und blieben an ihm haften. Er fühlte sich durchschaut von diesen großen Kinderaugen.

„Nimm mich mit, wenn du neue Schokolade machst“, sagte sie. Er sah sie an. Sie hatte keine Scheu. „Ich mache meine Schokolade nachts. Das wird deinen Eltern nicht gefallen, wenn du in der Nacht weg bist.“  Sie lächelte ihn nur an. „Ich habe keine Eltern, niemand vermisst mich in der Nacht.“
Dem alten einsamen Weltenflüchter wurde warm ums Herz. Warum sollte er das Mädchen nicht bei sich behalten? Eine Nacht, was konnte das schon schaden? Er begann zu lächeln. Ein einsames kleines Mädchen und ein einsamer alter Mann, wie in einer der Geschichten aus seinen Büchern. Warum also nicht?
 „Wie heißt du, Kleine? Wenn du bei mir bleiben willst, muss ich doch wissen, wie ich dich rufen soll.“  Sie lächelte ihn glücklich an. „ Sie rufen mich Luna, weil ich immer in der Nacht herumwandere wie der Mond. Wie meine Eltern mich genannt haben weiß ich nicht.“
„Dann also Luna. Wir werden heute Nacht Schokolade machen und Geschichten erleben. Aber erstmal müssen wir die Schokolade, die schon da ist, verkaufen. Probier mal, was ich letzte Nacht gemacht habe.“
Luna probierte die Walnusspraline und schloss ihre großen, seltsamen Kinderaugen. Als sie sie wieder öffnete, strahlte sie. „War es schön, mit der unglücklichen Prinzessin zu tanzen?“ Er sah sie verblüfft an. „Woher weißt du das?“
„Weil die Geschichte in deiner Schokolade steckt. Darum bin ich hergekommen.“
Er beschloss, aufzuhören, sich zu wundern.
So verkauften sie den ganzen Tag zusammen Süßwaren. Wenn der Laden leer war, lasen sie in einem großen, alten Märchenbuch.
Dann war es endlich Zeit, den Laden zu schließen und sie konnten beginnen, Schokolade zu machen.
Der Weltenflüchter zeigte Luna alles, was er über Schokolade und ihre Zutaten wusste.
Es bleib nicht bei dieser einen Nacht, denn Luna blieb bei dem alten Weltenflüchter.
Seitdem fliehen sie Nacht für Nacht gemeinsam in ferne Welten.



Dienstag, 11. Dezember 2012

In meiner Mitte

Es gab in den letzten Tagen irgend einen Knackpunkt, keinen bewussten aber er war da und nun bin ich bei mir. Ich finde keine bessere Bezeichnung dafür. Es gibt wieder Ziele, solche, auf die ich auch hin arbeiten kann und die ich beeinflussen kann. Kleine und große, private und berufliche. langsam kommt Struktur und Sinn in unser Dasein, fühlt sich gut an.

Christoph Schlingensief ist übrigens toll, also, was er ansonsten gemacht hat kann ich nicht beurteilen, "Ich weiß ich war's" ist toll. Ich mag seine Art zu denken, die Gedankensprünge, die Art, die Dinge zu betrachten. das Verwischen der Grenzen zwischen Wirklichkeit und Kunst oder vielmehr das darauf Hermutrampeln, sowie das beständige Augenzwinkern dabei. Macht Spaß.

Vielleicht wird der Schal diesen Winter noch fertig....oder wenigstens eine Geschichte, oder sogar beides.
Wir genießen den Schnee und den Winter und Einmummeln und warme Getränke und Kerzenlicht.
Was soll das eigentlich mit den Hirschen? Dieses Jahr sind überall Hirsche...waren das nicht Rentiere, die mit dem Weihnachtsmann, ja klar, das sind auch Hirsche, aber trotzdem. Im Moment ist die Versuchung, ein Hallerli zu flöten und gute Jagd zu wünschen ziemlich groß in der Weihnachtsdekoabteilung.

Schneeeeeeeeeeeeeeee, Schnee,Schnee,Schnee,Schneeeeeeeeee!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Shake it out

Nachdem mich die Heimatstadt mit Schnee empfangen hat wurde mit neuer Motivation nur wenige Stunden später bei der Arbeit angefangen.
Folgende Bilanz wurde gezogen: Wir haben keine Lust mehr, uns anzupassen, wer leise kann, kann auch laut. mal sehen, ob es was nützt, jedenfalls mir schon. Schluß mit Reinfressen.



Die Insel war wie zu erwarten wundervoll, mit Sonne, Dünen und 23° warmen Atlantikwasser. Entgegen anderer Aussagen haben wir sogar wieder Farbe bekommen. Von Kalk direkt zu Kohle geht halt nicht. Hauptsache nicht verbrannt. Höhlenwohnung kommt allerdings nicht infrage, trotz Wegfallen von Fensterputzen. Fensterputzen ist gar nicht so schlimm im Vergleich...

Jetzt kann meinetwegen Weihnachten werden, auch wenn nach wie vor noch nicht klar ist, ob und wann das gefeiert werden darf.Naja, wenigstens wenn dann mit wem ist klar. Muss ja auch nicht immer alles geplant sein, wer braucht schon Termine...nein, das macht mich überhaupt nicht zappelig. Zen.Zen.Zen.


Donnerstag, 15. November 2012

Shades of truth

Ich habe in dieser Woche einige Dinge gelernt. Allen voran, dass sich mein Umfeld beharrlich weigert, sich meiner Realität anzupassen. Einfach nur leben und leben lassen wären auch eine verlockende Alternative. Irgendwann finde ich noch heraus, welcher Teil von "jetzt nicht" die Aufforderung jetzt doch zu sprechen nur schneller und mit dem Zusatz " ich wollte nur sagen, dass..." enthält.
Es wurde von meiner Nachbarschaft der Versuch unternommen, mir beizubringen, wie man in Kosmetik denkt. Zusammenfassend ist die Voraussetzung, gar nicht zu denken, sich dabei aber für unglaublich schlau zu halten. Das Ganze dann multipliziert mit Rouge geteilt durch Grundierung hoch Finish minus Lippgloss oder so ähnlich. Wieder eine Person mehr, die sich herausnimmt, an meinem Äußeren herumzupfuschen zu wollen. Danke, nein danke.

Im Übrigen sind IT-konforme Kaffeebecher ein wenig wie Schnabeltassen und kleckern deutlich mehr als ganz normale Tassen, aber die könnten ja umkippen und dann geht mit Sicherheit die Welt unter oder die Firma pleite oder beides.

Bei unseren Studien begegnen uns alte Bekannte, ist ja auch kein Wunder beim Thema Kommunikation. Watzlawick und Searle meinen immer noch das gleiche und nicht kommunizieren ist bekanntlich unmöglich, egal, ob diese nun als Sprechakt oder als menschliches Verhalten genrell betrachtet wird. Parallel  gibt es zu durchlaufende Entwicklungsstufen, aus denen dann ein gesellschaftsfähiger Mensch entstehen soll, der dan am Ende auch kein Subjekt mehr ist, sondern Mensch sein darf.
Häkeln ist beruhigend, wenn amn den Bogen raus hat und hilft, so eben in den Schädel studiertes sacken zu lassen. Während ich das so schreibe komme ich mir wie ne Omi mit Dutt und Ohrensessel vor. lern was Anständiges, Kind, dann kannst du deine Kleider zur Not selber fertigen. In der heutigen Zeit! Hauptsache lila.

Bald, bald bald geht es ab in die Sonne. Nur noch zwei mal arbeiten. Sonne gibt es ja hier auch, aber eben nicht mehr die warme, sonder die kalte klare Wintersonne. Ein Weilchen weg wird herbeigesehnt.

See you soon, folks...

Before we meet again

 Meine Klasse ist toll, mein Leben ist voll, so richtig voll, so, dass ich im Prinzip nur reagiere. Aber das ist ok, ich bin zufrieden, da, ...