Sonntag, 4. Juli 2010

Maybe this time

Everybody loves a winner, so nobody loves me...

Keine Sorge, ist keine depri-Attake. Ich hab bloß Cabaret auf DVD geschenkt bekommen und dieser Ohrwurm ist beim gestrigen Probeschauen hängen geblieben. Muss doch geprüft werden, ob der Film auch auf deutsch und englisch funktioniert. Nein, das zählt nicht als zwei mal geschaut. 
 Langsam kehrt sowas Ähnliches wie Alltag ein. Sicher in dem was ich tue bin ich zwar nach wie vor nicht wirklich aber das wird. Ist also tatsächlich Arbeit und saugt tatsächlich Energie,macht aber sogar Spaß, gelegentlich, wer hätte das gedacht.

Im  Moment ist ja sowie so Fußball, Fußball, Fußball und ganz viel "Schlaaand". Trotz anfänglichem null-Bock auf die WM finde ich das Ganze inzwischen spannend und freu mich auf die Finals. Es macht einfach Spaß, sowas mit Menschen zu schauen, die auch tatsächlich was davon verstehen. Gestern während des Deutschlandspiels haben sogar 20 Kunden oder so angerufen. Die fressen bestimmt auch kleine Kinder. Und im Übrigen Sommer, Sommer Sommer. So richtig mit heiß und so.  Ganz im Gegensatz zu dem Gestöhne um mich rum genieße ich das ja. Wetterextreme sind immer schön. Und das ist ja noch nix, was nicht mit etwas luftigerer Kleidung erledigt wäre. Und gelegentlichem Schwimmen. So oft wie möglich schwimmen. Bei jeder Gelegenheit schwimmen. Das Wunderbare an diesem Sommer im Gegensatz zum letzten ist: ich bekomme ihn mit. Vom letzten weiß ich noch, dass ich zu meinen Abschlussklausuren ohne Jacke ging und irgendwann Volksfest war. Das wars.
 Grillen wird auch total unterbewertet, sollte viel öfter gemacht werden und wird heute abend wieder praktiziert. 
Bis jetzt hab ich aufgrund des nächsten anbrechenden Lebensjahrzehnts keine wirklichen Unterschiede festgestellt, entgegen anders lautender Gerüchte. Also, ich fühl mich weder plötzlich wieder superjung noch tickt irgendwas in meinem Körper. Also Ruhe jetzt in der Richtung. Ist doch eh alles Unsinn.

Lesezeug gibts natürlich auch wieder. "Pnin" war ganz ok, für die Zeit, in der es spielt und geschrieben wurde, Mitte Fünfziger, aber sonst ist das Thema: der kommunistische akademiker kann sich nicht in die böse Kapitalisten-USA integrieren und ist der amüsiert-verwirrt betrachtende Beobachter  recht ausgelutscht inzwischen.Aber gut geschrieben ist es auch.
"Der Seelenbrecher" von Fitzek war ok, spannend und so weiter, gut aufgebaut, nur leider wußte ich so etwa ab Seite 20 ohne Vorblättern, wie s ausgeht. Für alle denen das nicht passiert nimmt das Ganze sogar ne überraschende Wendung..war nur leider ein klein wenig zu durchsichtig für mich.
Die Dostojewski-Stories sind geschafft und auch für gut befunden. hat aber jetzt auch keinen unstillbaren Autor-Hunger verursacht. Im Gegensatz zu Ortheil. Von dem werde ich möglichst alles lesen.
Gestern angefangen habe ich "Alle Tage", was es in diesem süßen Hosentaschen-Format mit Leineneinband gibt, was auch der eigentliche Grund ist, warum ich es besitze. Liest sich bis jetzt aber angenehm.


So, jetzt den Sommer genießen, das ist ein Befehl.

Sonntag, 20. Juni 2010

Minor Place

Somit wäre also die erste Woche "echte " Arbeit ins Land gegangen. Und wer darf am Sonntag ran? Naaa? Richtig.
Meine Kollegen sagten dazu mitfühlend, ich soll mir besser zwei Bücher einpacken...jaaa, mein Lesetempo ist schon wieder bekannt. Lässt sich schlecht verbergen. Außerdem:schneller geht immer, ich bilde mir da jetzt nix drauf ein. Soweit so gut. Customers like me. Was die Hauptsache ist. Den Rest lern ich noch ,so mit der Zeit, mit der Routine.


Das wäre sie dann also, meine kleine Realität..grins...so weit so schön. Mal sehen, ob ich das in ein paar Monaten immer noch so sehe. Im Moment genieße ich es sehr, allerdings nach wie vor mit dem leicht skeptischen Suchen nach dem Haken, wie zum Beispiel eine zu schreibende Hausarbeit oder Referate oder was auch immer. Aber da is nix.
So I enjoy being in my bubble for a while...
Bleibt die Frage, was lektüremäßig zu meinem Ortheil-Rest passt...wahrscheinlich wird s der Seelenbrecher, bißchen Spannung für den potentiell öden Tag.
 Griechischer Akzent auf englischen Worten klingt sehr angenehm übrigens. Das war hinderlich, denn ich konnte vor Faszination ob des Akzentes dem Inhalt nicht folgen. Da kann ich wohl nicht aus meiner Haut, Sprache und Sprechen wird mich immer faszinieren. Wortklang, Srachklang, Sprechklang und das Zusammenspiel der Bedeutungsübertragung mit der Melodie...was immer die Jahre meines Studiums waren, verschenkt waren sie nicht. Scheint einfach dazu zu gehören. Wenigestens weiß ich jetzt, dass der gute Mann das Zungenspitzen-r bevorzugt artikuliert. Was übrigens die r-l-Schwäche der asiatischen Kulturen erklärt. Zungespitzen-r ähnelt l schon arg.

Es gibt noch eine neue Liste gelernter Dinge:
Kochen ist verdammt gut für die Seele und man kann fast alles am nächsten Tag in die Mikrowelle schmeißen, ohne dass es an lecker einbüßt. Ausgenommen Knusper. Zusammengefasst: Knusper+ Mikrowelle= bah.
Das mit dem Stricken lernen dauert noch ne Weile.
Das mit dem Spanisch auch.
Permanentes Wiederholen von Tatsachen führt nicht zur Einsicht derselbigen.
Laufen ist Schlafen fürs Gehirn.
Das erste Gehalt für eine PC-Rakete auf den Kopf hauen ist zwar nicht erwachsen, macht aber Laune.
Stille Wasser sind tief und schmutzig;)


Moral of the day: Niveau sieht nur von unten wie Arroganz aus .
Ist übrigens von Kinski. Jaja, den werd ich nicht mehr los...

Montag, 14. Juni 2010

curse of millhaven

Some things never change...somit wäre mein Lieblingssong dieser Tage der selbe wie mit 16. Schätzungsweise. Müsste ich im Booklet nachschauen, ob das stimmt.
I proudly present...myself. Fertig geschult und ready for take-off. Naja. Mal abwarten, wie der erste "echte" Arbeitstag morgen wird. Ich bin da ein wenig skeptisch. So am Rande. Wird schon, wird immer. Schließlich habe ich ja jetzt ein viel zu großes Kerl-cut t-shirt, was bezeugt, dass ich die Schulung erfolgreich durchlaufen habe. Das Ganze begossen mit warmem Bier. Ist schon schwierig, sowas mal zu planen und dann entsprechenden Kühlschrankplatz zu haben.

We are the music makers,
And we are the dreamers of dreams,
Wandering by lone sea-breakers,
And sitting by desolate streams;—
World-losers and world-forsakers,
On whom the pale moon gleams:
Yet we are the movers and shakers
Of the world for ever, it seems.
O'Shaughnessy's collection Music and Moonlight


So, der Vollständigkeit halber hab ich das mal rausgesucht. Bißchen arg Pathos. Aber wir waren ja sowieso bei 16.


Sonst gibt es Folgendes zu sagen: 
Gelbe Chucks sind nicht out, sondern stylish.
Suppengrün wird überbewertet.
Never mess around with the wanderers.
Jeder schwimmt für sich allein.
Das letzte Bier ist IMMER schlecht.
Es ist egal, ob du keine Ahnung hast, solange du dabei nett bleibst.
"Cowtown " ist ein wirklich existierender Song. Sogar ein ziemlich cooler.
They're coming to take me away, haha.




So, reicht,
Salut...

Samstag, 5. Juni 2010

Sommer!!!!

Braincandy

Gerade eben habe ich einen weiteren Ortheil angefangen. " Schwerenöter" heißt er und verspricht gut zu sein. Ortheil hat sowieso eine sehr angenehme Art zu schreiben. Das ist n richtiger Wälzer, ich freu mich drauf, endlich mal ein Buch, das nicht so schnell alle ist;)
Apropos schnell alle:" Nebenan ein Mädchen" von Stefan Kiesbye hat gerade mal einen Abend gehalten. Aber nicht nur, weil es ein dünnes Buch ist, sondern auch, weil es so spannend ist. Es ist unglaublich ,wie aufeinanderfolgende alltägliche Ereignisse sich so verketten, dass ein Mord als einzig logische Schlussfolgerung erscheint.

"Der König der Komödianten" war ein ganz amüsantes Historien-Dings, in Italien spielend, hauptsächlich in Venedig. Nette Hängematte fürs Gehirn. 

Eine echte Empfehlung ist " Stadt der Diebe" von David Benioff. Die Story ist schnell erzählt: Ein Mann und ein Junge laufen durch Russland im 2.Weltkrieg und versuchen, dem Kommandanten ein Dutzend Eier zu bringen.  Der Mann und der Junge sind ein Deserteur und ein Jude. Eigentlich ist da alles drin. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Verlust, über Schmerz und Krieg, über Menschlichkeit und menschliche Abgründe. Und es ist eine Liebesgeschichte. Also: lesen!
Zwischendrin lese ich immer mal wieder ne Erzählung von Dostojewski, so wegen der Sache mit den Klassikern. Vielleicht brauche ich noch ein wenig, bis ich die Begeisterung über ihn verstehe. Kann auch sein, dass ich ne blöde Übersetzung hab.

Mehr Braincandy ists im Moment gar nicht...
Leseupdate erledigt.

Donnerstag, 3. Juni 2010

So long and thanks for all the fish

Douglas Adams könnt ich auch mal wieder....niemals ohne Handtuch das Haus verlassen Jungs und Mädels. 42 sowieso. Und ja, ich mach bald mal wieder einen braincandy-post. Demnächst mal. Ist ja schon wieder unverschämt lange her, der letzte. Liebe Leidensgenossen der Bücherwurmfraktion, bald gibts wieder was Neues....bald ist ja zum Glück relativ.

Heute wurde eine Abschlussarbeit abgegeben und wir sind in einem merkürdigen Schwebezustand, der sonst bestimmt illegale Substanzen braucht. Aber der andere Teil vom wir schläft schon selig und alles wird gut. Wie immer.
Sonst gab es einen lang ersehnten, wohl geplanten und tatsächlich stattgefundenen Abend mit einer mal wieder in die Heimat gependelten Freundin. War ein wunderschöner Abend.  Alles so wunderbar entspannt, wie immer. Hat die Akkus wieder ein wenig aufgeladen, zumindest bei mir. Hoffe mal, das beruht auf Gegenseitigkeit. Obwohl das Essen ja leider nicht mehr den gewohnten Leckerfaktor aufweist in dem Laden. Womit es Zeit für einen Kuss gen Süden ist.

Abgesehen davon gab es work, work, work, inzwischen vier bestandene Tests, wenn auch der letzte knapp, und viele, viele, viele, ganz viele Formatierungskämpfe,Tabellnkämpfe....crab. Aber auch das ist überstanden. Ist ja zum Glück bald Wochenende und diese Woche kommt kein Test mehr, soweit ich weiß. Also müsste Zeit da sein, um lose Enden aufzunehmen, ein wenig die Orientierung wieder zu erlangen und endlich mal wieder zu schlafen. Vielleicht besser in umgekehrter Reihenfolge. Mal wieder ein bißchen mehr "wir" wäre auch nicht zu verachten... Oh, und die gute Nachricht von einem beinahe fertigen Abschluss. Nur noch eine Prüfung, dann ists gesschafft. Jaja, alle werden groß. Ob da  was im Grundwasser ist?

Es sieht ja so aus, als gäbe es doch noch Hoffnungen auf einen Sommer, zumindest der Tag heute hat so getan, sofern ich ihn wahrnahm. Also in der Mittagspause war s sommerlich.
Das Verlangen, die Sache mit dem Surfen wieder aufzunehmen steigt mit der Anzahl der Sonnenstunden. Naja, bald müsste es wieder mehr Freizeit geben. Wir hoffen.

Hugs to all,
Passt auf euch auf, was immer ihr so macht...

PS: Baseballcaps mit nicht rundgebogenem Schirm sind uncool

Sonntag, 23. Mai 2010

gut, dass ich erwachsen bin...

Ha, endlich mal n deutscher Posttitel. Dank an die guten alten Ärzte. Nein,ich besitze keine Monsterfußpantoffeln und die Formel für Wasserstoffeln kenn ich auch nicht, um mal beim Text zu bleiben..okay, Häschenpantoffeln schon, aber das ist mein kleines dunkles Geheimnis...gewesen. Zu meiner Verteidigung: Sie sind wenigstens nicht rosa.

Ansonsten ist Wochenende. mein erstes offiziell freies Wochenende seit..keine Ahnung...der Schule? Es ist total eigenartig.
Dienstag gibt es dann den ersten offiziellen Test, der mit mindestens 80% Punktzahl bestanden werden muß da bei meinem neuen Job. Mal schauen. Da ich mir wegen Firmengeheimnis and stuff meine Notizen nicht mit heim nehmen darf, bleibt mir nix anderes übrig, als mich auf meinen Kopf zu verlassen. Jaaaaa....mal schauen.
Ich hab es geschafft, innerhalb der ersten Woche den Stempel des Koffein-Junkies weg zu haben, so ein Zufall aber auch. Ist alles recht entspannt da bis jetzt, hauptsächlich nette Leute, soweit das jetzt schon beurteilbar ist, sowie die absurde Forderung, mich Gitarre spielend aufnehmen zu wollen....ich müßte mal schauen, ob die Saiten überhaupt noch ok sind und für ernsthafte Musik reicht mein fun-Geklimper ja nun wirklich nicht. übrigens lässt sich das Gitarre-lern Tool, das sich auf meinem Arbeitsrechner befindet, nicht für Linkshänder umdrehen. Sauerei.


Heute war so richtig Sommer, abschnittweise, so mit Balkon und Hängematte und Eis und lesen. Könnte ich mich unter Umständen dran gewöhnen.


Genießt das lange Wochenende...





Dienstag, 18. Mai 2010

this is my hometown

Jaaa, ich weiß, der schon wieder. Was kann ich für meine Ohrwürmer. Sew me.
So weit, so gut. Solange ich geschult werde im neuen Job, noch drei weitere Wochen, hab ich um 17 Uhr 30 Feieraaaaaahhhhmmmmt. Was total komisch ist. Ich komm heim und hab frei. Nix lernen, nix bewerben (noch nicht...räusper). Einfach frei. So ...Freizeit. Klar, da ist noch der "echte" Umzug und klar, Haushalt und so und überhaupt. Aber es ist trotzdem genial. 
Es ist noch ein wenig surreal, ich hab immer das Gefühl, dass ich doch wieder in den Laden an die Kasse muss. Oder zur Uni. Oder beides. Strange days these days.
Das Schöne am neuen Job ist, ich kann ganz viel Englisch benutzen. Ich muss sogar. Also, sorry folks, das Denglisch wird schlimmer bei mir.
Sonst werde ich halt geschult, muss jede Woche Freitag einen Test bestehen, wir haben OGIM vorläufig in OGIF umgewandelt, und dann, später, wenn ich groß bin, bin ich troubleshooter. Ich liebe meine US- Jobbezeichnung.
Die Tage sind auf einmal so lang und die Nächte so kurz, so ohne Auspennen, aber das ist ja alles Gewöhnungssache. Soweit kann ich nur sagen, es macht sogar Spaß,ich bin froh, dass ich endlich wieder meinen Kopf benutzen darf, es gibt endlos Gratiskaffee und einen so kurzen Weg hatte ich das letzte Mal, als ich noch in die Grundschule ging.
Gergeltes Leben, geregelter Job, fehlt nur noch der Bausparvertrag...nein, Scherz. Ich lass das auch mit der Perlenkette und den Kostümchen, versprochen.
Hoodies rule! (and rock)

Donnerstag, 13. Mai 2010

moving on

Mein Leben hat gerade einmal Purzelbaum geschlagen. Montag  hab ich mich beworben, Dienstag gab es ein Telefonat, Mittwoch einen Einstellungstest und Vorstellungsgespräche, morgen soll ich den Vertrag unterzeichnen und Montag geht's los.
Ein Job. Ein echter. So für Erwachsene.Mein Job...klingt noch sehr fremd. Morgen und Übermorgen dann die letzten beiden Kassenschichten. Bin noch leicht orientierungslos, muss noch hinterherkommen, und jetzt erstmal mit provisorischem Klamottenhaufen umgezogen.
Ja, soviel zum kurzen Update. wie gesagt, alles noch ganz neu, erstmal ankommen.

Hugs to all...

Sonntag, 9. Mai 2010

no rest for the wicked ones

We are the music makers and we are the dreamers of dreams....
sorry, scheint mein pathetischer Tag zu sein heute.  Dabei is das poem mindestens drei Strophen lang und alles, was ich noch weiß ist die erste Zeile und dass es in Dead Poets Society vorkam.
Filme, gutes Stichwort: alle, die das noch nicht gemacht haben: Schaut euch das weiße Band an. Sofort.
Bin auch erst drauf gestoßen worden, aber es lohnt sich.
Sonst gibt es neue Absagen und neue Bewerbungen, sowie eine Stelle etwa 10 Minuten zu Fuß von meinem potentiellen Zuhause. Das wär natürlich richtig geil. Well...abwarten, wie immer. Wir haben keine Erwartungen mehr, wir warten nur noch ab und machen weiter. Es lebe der Pluralis majestatis.
Ferner stelle ich auf dem neuen Plakat der Tanzschule den oberen Teil der letzten 0 von 2010 dar, weil die jungen Dinger alle keine vernünftige Brücke machen können. Ich hab mich erfolglos gewehrt und hoffe nun, das sich doch noch für ein anderes Bild entschieden wird. Immerhin kann ich mich damit trösten, dass mein Gesicht nicht zu erkennen ist. Hoffe ich. Die restlichen Zahlenteile sind minimal 5 und maximal 15 Jahre jünger, ich alte Schachtel ich. Okay, bis auf eine, die ist genauso alt wie ich. Nun ja. Was neues unter der Rubrik Karrieren, die ich niemals hatte und nicht mehr haben werde.

Im Job gibt es jetzt Schulungen. Find ich aufregend, dass ich nach 6 Jahren in so Dingen wie Wareneingang und Kundeneinschätzung geschult werde. Auf jeden Fall mal ne Abwechslug.

Achja: denkt dran Leute, heute ist Muttertag, also brav Mama anrufen.
Meine wurde gerade erfolgreich bepralient und ist zufrieden mit ihren Ablegern. Ausnahmsweise mal.

Gelernt habe ich in dieser Woche auch was:
Wenn ein Kunde sagt: Warum fragen sie nach, ob ich ne Tüte will, glauben Sie, ich schieb mir die Sachen in den Arsch?
ist er nicht unhöflich, sondern ich, wenn ich die entsprechende Antwort gebe (Wie Sie wollen ,nächstes Mal werde ich Ihnen einfach was aufzwingen ohne zu fragen. Also, das hab ich geantwortet. Auf der Zunge lag mir allerdings: Zeig mal, will ich sehen.)
Customer is always right, and polite, it seems.
Und: brain freeze kann man auch von ganz schnell Eiscafé reinkippen bekommen, nicht nur vom Eis essen.
 Ich fühl mich ganz wohl in meiner kleinen Realität gerade. könnte zwar ruhig mal was voran gehen, aber seien wir ehrlich, ich werd schon nicht dran sterben, wenn alles ein wenig langsamer geht als ich will. 
Don't worry about a thing 'cause every little thing is gonna be allright...

Passt auf euch auf...



Sonntag, 2. Mai 2010

Braincandy

Ich gebs auf, die Dinger zu numerieren, sie kommen ja ohnehin mit Datum hier rein.

So, also, Leseupdate: Von Petra Hammesfahr habe ich auf Drängen meiner Mutter, der ich diese zu Weihnachten geschenkt habe, "Die Sünderin" und "Ein fast perfekter Plan" gelesen, wobei mir die Sünderein ein wenig besser gefallen hat. Insgesamt schreibt die Dame Krimis, die fast ohne Blut auskommen, aber ziemlich Psycho sind. Also andere Gewaltebene, subtiler.
Die Sünderin ist eine Frau (überraschung) die sich unter Anderem die Schuld am Tod ihrer Schwester gibt, bzw. dies von ihrer Mutter auch eingeredet bekommen hat ihr ganzes Leben lang und unter Einfluss ihres von übermäßigen Glaubensritualen und ständigem Beten und Büßen  unberechenbar gewordenem Verstandes einen Mord begeht. Das ganze ist natürlich verketteter und verzwickter und wirklich spannend, aber ich will ja hier keine Spoiler reintippen, gesetzt den Fall, dass jemand das auch lesen möchte was ich so lese.
jedenfalls dachte ich mir nach der Lektüre: ich möchte alles lesen, was sie je geschireben hat, aber das scheitert an der Masse, die langsam Christie-artige Züge annimmt. Diese Frau muss nichts anderes machen außer Schreiben.
Unheimlich fesselnd, aber leider mit leichten, eventuelle bei Nichtmögen aber ignorierbaren, Fantasyanhauchern war  " Das Schiff" von Stefán Máni. 
Verschiedene isländoische männliche Menschen sind auf einem Schiff auf hoher See "gestrandet" (ich meine damit, sie können nicht zurück), haben die unterschiedlichsten Schwierigkeiten, die sie auf See getrieben haben und geraten nun in entspannter Atmosphäre aneinander. Ist wieder ne Psycho-Nummer.
"Stadt land Schluss" ist ganz niedlich. mehr so ein Bericht über alltägliche Wirrungen...aber wohl eher was für ab 45 Frauen...vorzugsweise Hausfrauen, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen.
Im Zuge meines mit erschrecken festgestellten Mangel an Ahnung von klassischem Lesestoff, na gut, soo schlimm ist es nicht, aber es könnte besser sein, hab ich so ein best of- Ding von Tucholsky gelesen. Ich mag den kleinen dicken Zyniker.
Die nächste Baustelle in der Richtung wird Schiller. Ich hab so gut wie fast wenig Ahnung von Schiller. Dann kann ich wenigstens arrogant über die Nase blickend rezitieren, sollte ich mal in die Verlegenheit kommen, sowas zu müssen. Dumm nur, wenn beim Lesen von ernstzunehmender und anerkannter Literatur ein Ohrwurm von The Bosshoss keine Ruhe gibt. Schiller hat jetzt leider so Cowboy- Rhythmen für mich, was eigentlich überhaupt nicht passt, aber trotzdem lustig ist.
Ja, soweit erstmal der Stand der Lesedinge.




Before we meet again

 Meine Klasse ist toll, mein Leben ist voll, so richtig voll, so, dass ich im Prinzip nur reagiere. Aber das ist ok, ich bin zufrieden, da, ...