Samstag, 3. März 2012

World outside my window

Da draußen, also, nicht hier, wo ich gezwungen bin, den Tag über zu verweilen, gibt es blauen Himmel, Sonne und Frühling. Ich will raus.

Nebenbei höre ich diese ganzen Menschlichkeiten und fühle mich intolerant. Es langweilt. Scheint als hätte ich aufgehört, ein netter Mensch zu sein.

Was soll's. Es gibt genug Dinge zum Draufrumdenken und die guten alten Bad Seeds im Ohr und es gibt sicherlich Schlimmeres auf der Welt. Warum helle Xylophon- oder Triangeltöne sich ausbreitende Punkte sind finde ich auch noch heraus. 

Ich glaube es wird Zeit, die Skates aus dem Winterschlaf zu holen und ich bin mal gespannt, ob ich bald selbst gezüchtete Chillies haben werde...naja, bald, voraussichtlich im Spätsommer. Kochen ist nach wie vor therapeutisch und das Puten- Apfel- Curry- Experiment ist geglückt. 

Take care....

Mittwoch, 29. Februar 2012

Wallflower

Für einen kleinen Augenblick, einen Lidschlag lang sozusagen, war doch nochmal Winter in der großen alten Stadt. So richtig, mit dickem, satten Schnee und verwunschen verschneiten Bäumen.
Tja, nun hat uns der graue nasse Frühling wieder, aber dafür ist es warm und es wurden schon zwei Krokusse gesichtet.

So langsam scheint es voran zu gehen, die Welt wacht auf, ich finde mich in meinen Alltag ein und es git wieder sowas wie zuverlässige Strukturen. Strukturen sind total wichtig und werden allgemein unterbewertet oder gar als spießig abgetan. Wir brauchen sie und finden sie handlich.

Sonst kämpfen wir um den schmalen Grad zwischen Empathie und Schleimspur, aber das wird schon. Das kenne ich ja schließlich aus der guten alten Ladenwelt. Immer anlächeln und denken: Ich bekomme gerade Geld dafür, Du versaust Dir Deine Freizeit. Das hilft enorm.

Einfach mal Komplimente annehmen, wenn sie kommen oder diese gar genießen fällt nach wie vor schwer. Sowie die Tatsache akzeptieren, dass auch mal was gut läuft und nciht immer nach dem berühmten Haar in der Suppe forschen. Wir schaffen das.

Joker's day today, übrigens. Ist zwar doch ein Tag wie jeder andere, aber ein schönes Gefühl, dass einfach mal das schnöde Datum etwas besonderes ist.
Der gerade gestern präsentierte Kevinismus wird mich wahrscheinlich sowieso den ganzen Tag amüsieren.

http://de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus







Hugs to all, schön, dass es euch gibt.

Mittwoch, 1. Februar 2012

still standing

Nun ist sie doch noch gekommen,und zwar extrem lausig, ungefragt und unwillkommen: die Kälte.
 Irgendwann musste ja doch noch Winter werden. In Peru ist übrigens gerade Sommer, wie mir gestern live und leicht wehmütig berichtet wurde. Ich bin sehr gespannt auf die Fotos, by the way.
Schön, dass die alte kalte Stadt wieder einen Einwohner mehr hat.

Die kurze Heimatstippvisite um Weihnachten herum soll auch nicht unerwähnt bleiben. Es war wie immer wunderschön, Kuss nach Süden an dieser Stelle.

Es ist möglich aus Muscheln total niedliche Geldbörsen zu machen, sowie extrem coole Fingerringe. Wir mögen den Keks. 

Insgesamt wurde mir angeraten, weniger zu denken und eröffnet, dass es in einem Großraumbüro unmöglich ist. Also,mehr so insgesamt. Es gibt eben keine Ausweichmöglichkeit und Tage, an denen dieser Umstand schwer zu ertragen ist. 

Bleibt die Frage, ob es Synesthesie oder Phantasie ist und warum man nicht nicht kommunizieren kann, auch wenn man wirklich ehrlich echt so richtig nichts zu sagen hat.
 Auserdem sind Zebraplüschstofftaschen die Macht.So.

Sonntag, 15. Januar 2012

Somebody that I used to know

Es ist schon seltsam, wie Menschen Teil des Lebens werden, dann wieder verschwinden und verloren geglaubte Menschen wieder auftauchen.
Alles dreht sich mal wieder, was ja nicht das Schlechteste ist. Und ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr, mich um alle anderen zuerst zu kümmern. Egoismus, baby!


Ab morgen sind wir nun also endlich alle beide Teil der arbeitenden Bevölkerung und big B bekommt bald einen Einwohner zurück, worauf ich mich sehr freue. Ich möchte, alles, alles ganz genau erzählt bekommen...und hoffe auf den guten peruanischen Tee...

Achja: frohes neues Jahr an alle.

Dieses Jahr wird selbstverständlich alles besser, war ja schließlich letztes Jahr auch so.
Die Tage werden länger und die Gesichter freundlicher. Sonne gibt es doch noch, entgegen anderer Vermutungen, die wäre vielleicht gelöscht worden. es gibt sie noch, ich habe sie heute gesehen. 

See ya...

Sonntag, 11. Dezember 2011

Bitte beachten




Nicht, dass die Eicheln und Kastanien (und Ähnliches) noch handzahm werden, nicht mehr selber jagen und elendig verhungern.

Samstag, 10. Dezember 2011

I don't want to talk about it

Das war sie also, die langweiligste Weihnachtsfeier der Welt. 
Wir fingen an zu malen weil wir nichts zum Lesen dabei hatten. Immerhin, das Bauermlümchen wird definitiv ab Montag meinen Arbeitsplatz zieren. warum habe ich mich nochmal  überreden lassen, trotz Urlaub da aufzutauchen? Nun ja, wenigstens war das Essen okay und die Nachbarkollegen wie immer zum kunddeln. Shoppen davor hat Spaß gemacht, auch wenn ich wahrscheinlich zwischendrin nicht so aussah.
Montag ist dann also wieder Schluss mit lustig. Inklusive Weihnachtsdeko.

Im Moment wird alles hinterfragt. Weihnachtszeit, Umbruchzeit. Vielleicht hat auch so einiges dazu beigetragen. Vielleicht sollte ich mich auch einfach mit mir abfinden und in Frieden vor mich hin mittelmaßen. Aufhören, alles umzukrempeln, zu zerpflücken, zu hinterfragen...wie wurde mir doch letztes Jahr erst an den Kopf geschmissen: Querdenker kommen nicht weiter. So stop thinking.

Aktuell wurde ich an Schulz von Thun erinnert und ich muss nach wie vor darüber lachen, dass sich seine Studenten keine kleinen Männchen in der Brust andichten lassen wollten. Das mit dem Sach- und Beziehungsohr lässt sich allerdings schwer abstreiten. 
Wobei es mir oftmals schwer fällt, nicht das Beziehungsohr offen zu halten. Ach, ich will zurück auf die Insel, in die Sonne, zu den unbeschwerten Delphinen. Einfach tschüss sagen und das war's wäre doch mal was. Endlich frei. Endlich Ruhe.

Weihnachten wird mal wieder ein Orgaspagat zwischen Arbeit und Familie, aber wir hoffen trotzdem auf möglichst viele, eventuell sporadisch aber immerhin, zurückkehrende Fahnenflüchtige.


Take care...

Samstag, 3. Dezember 2011

Walking in the sand

Nun war ich also in, literally, in den Dünen. Ein persönlicher Sieg über meine Platzangst. Das hab ich nun davon, dass ich in einem früheren Leben ein pinkfarbener Luftballon war.

Sonne und 22 Grad warmes Wasser im Novermber ist schon ziemlich cool. Die fliegenden Fische waren beeindruckend, genauso wie Delphine unbekümmert schwimmen und springen zu sehen. Meine Begegnung mit einer recht großen Wasserschildkröte war auch nicht schlecht. Das Meer wiederzusehen war allein schon die Reise wert. In den Dünen gesandstrahlt werden und das Ganze dann im Salzwasser abspülen, gespickt mit durchgehend knallblauem Himmel...daran könnte ich mich gewöhnen. Nein, ich habe nicht heimlich unter der Matte was anderes gelesen, dazu war es viel zu windig.

Das Big old B Wetter hat heute meinen Regenbogenschirm umgebracht. Ein kräftiger Windstoß und es war um ihn geschehen. Er hatte eine schöne kurze Existenz im Garderobenschrank mit genau einmal frische Luft schnappen.





Freitag, 18. November 2011

Sad man's tongue

Die Empfehlung von Volbeat beschleunigt mein Arbeitstempo. Die Aussicht auf noch eine Woche Arbeit und dann endlich Sonne auch.

Es gibt vielerlei Dinge zum Draufrumdenken, der Zusammenhang von Sprache und Denken mal wieder und was da was bestimmt, formt beeinflusst, wie die Realitätswahrnehmung und das Teilen dieser so funktioniert. Es gibt so viele interessante Dinge in der Welt. Nichtsdestotrotz muss sich nach dem Urlaub endlich mal was bewegen, sonst werde ich doch noch tellerrandbegrenzt und das kann ja nun niemand wollen.

Bedingt nun die Wahrnehmung den Ausdruck oder umgekehrt?

Bald gibt es bei der Arbeit Bestechung in Form von Textilien, wir überlegen noch, ob wir das Obst mit Krümelmonster oder Elmo überflicken. Schließlich bin ich ja keine Reklametafel. Aber der geschenkte Barsch und so weiter. Mein Plätzchen in der Riege der Beknallten macht die Sache doch wesentlich erträglicher. 

Das Layrinth der träumenden Bücher ist alle und wir flirten noch, was die Urlaubslektüre angeht...vermutlich wird s n Rätselheft. Ja, ich schäme mich ein bißchen und werde heimlich unterm Handtuch doch den Spiegel lesen, nicht verraten.

Es vorweihnachtet und wie immer wird alles gut.







Sonntag, 6. November 2011

Break on through

Die Frage, ob Werbetexte an sich Seifenblasen sind, sollte sich niemand ernsthaft stellen - selbstverständlich.
Es ist wie immer, wir wollen alle nur möglichst farbenfroh getäuscht werden,weil jeder seine eigene Hauptrolle spielt. Also einfach ein wenig mehr blending in.

Nun, vielleicht ändert sich ja trotz all der Schwarzmalerei endlich etwas und wir werden positiv überrascht. Gelernt habe ich in diesem doomed Oktober zumindest, dass ich mich nicht gegen mich selbst wehren kann. Irgendwann krieg ich mich und dann wird 's haarig. Nein, ich bin nicht verrrückt.nicht verrückter als der Rest der Welt.

Machen wir also einen dicken Strich unter diesen Herbst, nennen das Ganze ab jetzt Winter und packen neu an. Mein ganz besonderer Dank gilt der Fremdsprachenkosmetikerin ( nein, kein Tippfehler ;)), die mir die Augen geöffnet hat. ich brauch trotzdem noch n bißchen...

Menschen an sich zu ergründen ist sicher spannend aber nicht greifbar und für die Sache mit der Psychologie sind wir definitv zu alt, aber schön wär's schon. Schön wäre alles, außer sich weiter veräppeln zu lassen. Das Gute daran ist, dass mir so langweilig ist, das sich mal wieder beim Kollegenpflücking angekommen bin. Aber kein Tratsch in der Öffentlichkeit. No mindfucking either. Promise...well....

Ich will Meer...wirklich, einfach endlich mal wieder das Meer sehen, riechen, fühlen, schmecken... Bald, bald...

Montag, 31. Oktober 2011

Jangelin' Jack

Dass Frösche im Allgemeinen Streber sind, sieht man schon an der Butter.

 Mehr gibt es dieser Tage eigentlich nicht zu sagen. Schließlich strampeln wir uns alle ab und nix geht voran. Von wegen Butter.
Der Herbst fängt so langsam an zu wintern und Duftöl und Tees dürfen wieder herausgekramt werden. Stulpen werden auch unterschätzt, besonders Armstulpen. Wir lieben die Dinger. Es gibt sie in bunt.

Walter Moers ist übrigens cool, also, so generell. " Das Labyrinth der träumenden Bücher" ist zwar nicht ganz so cool wie mein Liebling " Die Stadt der träumenden Bücher" aber es ist trotzdem ein Genuß. Verqueres Realitätsklippo vom Feinsten.

Eigentlich wollte ich nur die neue Froschweisheit mit der Menschheit teilen sowie den Beweis, dass bei meiner Arbeit doch mal etwas Sinnvolles entsteht.


Happy Halloweeen und Allerheiligen und Reformationstag und was sonst noch alles heute/morgen ist.

Montag, 10. Oktober 2011

Psycho

Ich fühle mich genötigt, etwas vorab zu stellen: "mumpfig" ist mein Wort.  Nun, eigentlich unser Wort, in der Studiensymbiose entstanden-ganz liebe Grüße um die halbe Welt- aber es stand nie zum Verkauf. "Mumpfig" beschreibt diesen Zustand zwischen muffelig, quengelig und grummelig, gepaart mit der Achtuhrvorlesungsmüdigkeit. Letzteres kann mit Schichtbeginnmüdigkeit ersetzt werden. Wir sind ja flexibel.
 So, gut, dass das geklärt ist.

Es wurde heimlich unheimlich kalt und trotz der Taximaßnahme wurden wir krank. Egal, morgen geht `s trotzdem wieder ran an die Bouletten, wir sind zu geizig zum krank sein. Und, mal ganz ehrlich, nett zu meinem Körper war ich noch nie besonders. Also warum jetzt damit anfangen?

Die ganze Welt scheint in den sicheren Hafen zu gondeln und wir versuchen, nicht in guter alter Lorelai Tradition: "ich bestimmt nicht und auch nicht am 17.Juni" zu lallen. Kommt Zeit und so weiter.


Herbst!!!! Also, hey, cool, Laubhaufen. Ich brauch n Kind zum Ausborgen,damit das nicht so albern aussieht. Wir sind ja schließlich schon groß und furchtbar seriös.

Die Welt braucht mehr Nagellack. Ganz sicher. Es gibt zu wenig Farben und bunt ist noch lange nicht bunt genug.

Before we meet again

 Meine Klasse ist toll, mein Leben ist voll, so richtig voll, so, dass ich im Prinzip nur reagiere. Aber das ist ok, ich bin zufrieden, da, ...